Rentner wegen Totschlags vor Gericht

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Erkelenz-Granterath. Ein 68-jähriger Rentner aus Granterath muss sich vor dem Schwurgericht in Mönchengladbach wegen Totschlags verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Frau erwürgt und ihre Leiche anschließend verbrannt zu haben. Der Prozess beginnt am 24. März im Saal A 100 im Landgericht Mönchengladbach. 17 Zeugen und zwei Sachverständige sollen den Sachverhalt darlegen.

Wie die Pressestelle des Langgerichts erklärte, habe der Rentner laut Anklage am 28. September 2009 bei der Polizei in Erkelenz seine 64-jährige Ehefrau als vermisst gemeldet. Am gleichen Tag entdeckten Spaziergänger zwischen Myhl und Altmyhl an einem Waldweg eine weibliche Leiche, die starke Verbrennungen aufwies. Rechtsmediziner hätten, so die Pressestelle, als Todesursache stumpfe Gewalteinwirkungen am Hals festgestellt. Durch den Vergleich von DNA-Spuren stellte sich heraus, dass es sich bei der Leiche um die als vermisst gemeldete Ehefrau des Rentners handelte. Die beiden waren seit 1965 verheiratet gewesen.

Der Mann wurde verhaftet und vernommen. Er gab dabei zu, den Tod seiner Frau verursacht zu haben. Doch habe es sich um ein Unglück gehandelt, er habe sie nicht töten wollen. Die Staatsanwaltschaft vertritt eine andere Absicht. Nach der Anklage habe der Mann seine Frau am 22. September nach einem Streit erwürgt. Zwei Tage später habe er die Leiche in das Waldstück gebracht und dort mit Benzin übergossen und angezündet. Er habe damit die Spuren seiner Tat beseitigen wollen.

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