Reflektierendes Licht fasziniert Betrachter

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Ein Werk aus Glas und Metall:
Ein Werk aus Glas und Metall: „ith-Grün” schmückt die Einladungskarte zur Ausstellung. Ith ist ein Höhenzug im Weserbergland, der Ursula Ott nach einer Vorbeifahrt in Erinnerung blieb und zur Idee einer Arbeit wurde.

Kreis Heinsberg. Beim Kunstverein Region Heinsberg wird am Sonntag, 4. September, um 11.30 Uhr eine Skulpturenausstellung mit Werken der Düsseldorfer Bildhauerin Ursula Ott eröffnet. Die Künstlerin wird zu diesem Anlass in Unterbruch (Horster Hof) erwartet.

Die Ausstellung, die bis zum 25. September läuft, ist sonntags von 11 bis 17 Uhr und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung zu besichtigen.

Ursula Ott, geboren 1960 in Waiblingen, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, zuletzt an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin von Gerhard Richter. Ihre bevorzugten Materialien sind Gips, Glas, Aluminium, Zink, Keramik, Stein und Gießharz.

In verblüffend klaren Arbeiten, reduziert auf die elementaren geometrischen Grundformen, bezieht sich Ursula Ott in ihren aus Glas gestalteten Objekten auf physikalische Prozesse, wie das Licht in seinen unterschiedlichen Reflexionen, und auf die Ästhetik einfacher Formen. Schwere Glasobjekte in geometrischen Formen unterscheiden sich oft nur minimal im Schliff ihrer Kanten, aber erzielen dadurch eine völlig anders geartete Wirkung.

Der Ort, an dem die Glasobjekte stehen, ist auch gleichzeitig Resonanzraum. Frei oder im Innenraum hängend, nehmen die Arbeiten den Raum auf, reflektieren die jeweilige Umgebung und zeigen faszinierende Lichtreflexe. Der wechselnde, leicht veränderte Standpunkt des Betrachters und das sich immer wieder wandelnde Licht lassen den Reichtum des Farbspektrums sichtbar werden.

Die „Sonne” aus Glas, ein Werk aus dem Jahr 2007, erscheint zunächst als gelb-goldene Scheibe, erfährt nach und nach einen Farbwechsel von metallischem Grau bis ins Blau-grüne und nimmt einen ständig wechselnden Dialog zwischen Werk und Betrachter auf. Durch die Spiegelung der Umgebung kann sich die Wahrnehmung der Farbigkeit bis zum gesamten Spektrum des zerlegten Lichtes erweitern.

Ein wichtiger Aspekt ist die Schönheit der ästhetischen Glasobjekte. Sie verweist auf die Faszination des reflektierenden Lichtes, ihre glitzernde Oberfläche, die sie kostbar erscheinen lässt.
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