Rassegeflügelzuchtverein: Die große Schönheitskür des Federviehs

Von: agsb
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Vor der großen Siegerehrung s
Vor der großen Siegerehrung stellten sich die Preisträger der Rassegeflügelschau in der Museumshalle der Selfkantbahn zum Gruppenbild. Foto: agsb

Gangelt-Schierwaldenrath. Den Schwung aus der letzten Rassegeflügelschau, die so viel öffentliche Resonanz gefunden hatte, hatte der Rassegeflügelzuchtverein Selfkant und Umgebung in vollem Umfang mitgenommen.

Denn: Die große Museumshalle der Selfkantbahn bot erneut ein ausgezeichnetes Ambiente für eine Schau. Erfreulich war, dass die Tierkäfige in der Ausstellung nicht übereinander und dicht gepackt standen; es gab genügend Raum, um das ausgestellte Federvieh großzügig zu präsentieren. Zudem warf die Sonne viele Strahlen durch die Dachfenster, die Lichteffekte sorgten für weiteren Glanz bei der Ausstellung.

Die Ausstellung hatte ein besonderes Flair. Dies bestätigten auch die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher, die Gäste zeigten sich angetan von der Tierpracht. Auffallend war auch die hohe Qualität der ausgestellten 333 Tiere, diese machten den Preisrichtern Helmut van Briel (Moers), Ludjo Jobs (Viersen), Peter Lüpges (Jüchen) und Wilma Osterwind (Moers) die Bewertung nicht leicht.

Ein Blickfang, und hier hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß, war die Teichanlage, auf der sich seltene Entenrassen tummelten. Apropos Blickfang: Am Eingang der Museumshalle gab es ein interessantes Entree zur Ausstellung. Der Veranstalter stellte die größte und kleinste Hühnerrasse der Welt zum Vergleich. Allein im europäischen Raum gibt es 180 Hühnerrassen.

Die kleinsten Zwerghühner stammen aus Malaysia und sind die Seramas, diese werden 15 bis 25 Zentimeter groß und wiegen rund 500 Gramm. Die größten Hühner stammen aus den USA und sind die Jersey Gigants, sie werden als Haushühner gezüchtet und bringen fast sechs Kilogramm auf die Waage. Es war für den Betrachter äußerst eindrucksvoll, die buntgefiederte Schar auf einem Blick bestaunen zu können.

Auch die verschiedenen Taubenrassen zogen die Blicke auf sich. Unter anderem die Briver Farbenköpfe, Show Racer, die Niederländische Schönheitsbrieftaube, die Thüringer Schildtauben oder die Aachener Lackschildmövchen. Auch zu und auf dem Wasser gibt es allerlei exotisches Gefieder: Stockenten, Marmelenten, Büffelkopfenten oder Kappensäger.

Bei der Bewertung errangen Gottfried Hermanns, Josef Krings, Thomas und Stefanie Lintzen, Willi Otermans, ZG Theißen/Wolfs, Sief Vanloo die Note „vorzüglich”.

Cornelius Pütz, Stefan Schmitz, Achim van de Flierdt und Hans Zaunbrecher erhielten die Note „hervorragend”. Die Landesverbandsmedaille der Rheinischen Rassegeflügelzüchter ging an Stefanie, Thomas Lintzen sowie Sief Vanloo. Der Landesverbandsehrenpreis wurde an Heinz Backhaus, Gottfried Hermanns, Willi Otermans und Heinz-Hermann Borgans verliehen.

Den Kreisverbandsehrenpreis erhielten Josef Krings (zwiemal), ZG Theißen/Wolfs und Achim van de Flierdt.

Der Selfkantpokal ging an Fritz Hermanns, den Selfkant-Ehrenpreis konnten Heinz Backhaus, Volker Bock, Klaus Hoffmann und ZG Theißen/Wolfs in Empfang nehmen.

Als erste Vereinsmeister wurden Sief Vanloo (Hühner), Heinz Backhaus (Zwerghuhn), Willi Otermans (Tauben) und Benno Brandts (Wasserziergeflügel) ausgezeichnet, zweite Vereinsmeister wurden Hardy Tholen (Hühner), Heinz Dieken (Zwerghuhn), Heinz-Hermann Borgans (Tauben) und Lorenz Hellebrandt (Wasserziergeflügel).
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