Raser wird am Unfallbrennpunkt erwischt

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Erkelenz-Gerderath. Die alltägliche Verkehrssicherheitsarbeit der Kreispolizeibehörde ist in erster Linie darauf ausgerichtet, die Anzahl der Verkehrsunfälle, insbesondere die mit Personenschaden, zu verringern.

Die Auswahl der Straßen, auf denen gezielte Verkehrsüberwachung betrieben wird, erfolgt nicht wahllos und nach dem Gießkannenbetrieb. Zielführender ist es vielmehr, Schwerpunkte an Unfallbrennpunkten zu setzen, also dort, wo es häufig kracht.

Einer dieser Unfallbrennpunkte ist die Landstraße 19. Dort wurde deswegen in der vergangenen Woche zwischen Erkelenz und Gerderath eine Kontrollstelle eingerichtet. Bei dieser Geschwindigkeitsmessstelle handelt es sich um eine aktuelle Unfallhäufungsstelle.

In 2008 ereigneten sich dort drei Verkehrsunfälle. Dabei waren ein schwer Verletzter und vier leicht Verletzte zu beklagen. In diesem Jahr ereignete sich dort wieder ein schwerer Verkehrsunfall. Bei den Unfallursachen spielten die Geschwindigkeiten immer eine wesentliche Rolle.

Umso erschreckender sahen sich die Polizeibeamten mit folgendem Geschehen konfrontiert: Ein 36-jähriger Mann war mit seinem Auto am Donnerstag, 10. September, zur Mittagszeit auf der L19 unterwegs. In Höhe der Hovener Kreuzung geriet er mit 156 km/h in eine Geschwindigkeitskontrolle des Verkehrsdienstes. Zulässig sind dort 70 km/h. Abzüglich des Toleranzwertes wurde das Geschwindigkeitslimit um 81 km/h überschritten. Neben einer hohen Geldbuße muss der Fahrer mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

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