Wegberg - Ramachers Mühle strahlt in neuem Glanz

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Ramachers Mühle strahlt in neuem Glanz

Von: bast
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Architekt Dr. Burkhard Schrammen übergab die Schlüssel der sanierten Ramachers Mühle an Bürgermeisterin Hedwig Klein. Foto: Strickstrock

Wegberg. Seit 1506 ist das Gebäude in wechselndem Familienbesitz gewesen, 1560 wurde es schon als Wegberger Mühle in einem Vertrag erwähnt, diente bis 1969 als Korn- und Ölmühle und wird im Volksmund nach dem letzten Eigentümer Ramachers Mühle genannt. Lange stand sie leer, drohte zu verfallen aber 2003 entschloss sich der Rat zum Kauf.

Ausschlaggebend waren, das erläuterte die Bürgermeisterin Hedwig Klein bei ihrer Ansprache zur Eröffnung, historische und städteplanerische Gründe, und weil sie sich wunderbar in das Ensemble aus Kloster und Rathaus einfügt.

Nun konnte in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die offizielle Einweihung gefeiert werden und das war, so Hedwig Klein, ein besonderer Tag für Wegberg im Tal der Mühlen. Herrlicher Sonnenschein, das plätschernde Wasser der am Gebäude vorbeifließenden Schwalm, fröhliche Menschen und eine Ausstellung von Künstlern und Künstlerinnen aus dem Atelier, die ihre Werke in die Mühle gebracht hatte, waren das prächtige Umfeld für ein besonderes Ereignis.

Architekt Dr. Burkhard Schrammen, der bekannte, sich in das Bauwerk verliebt zu haben, erläuterte Einzelheiten der Baumaßnahme des seit 1985 denkmalgeschützten Hauses und bezeichnete die Mühle mit dem alten Mahlwerk, den Räumen für kleiner Veranstaltungen und Büros, in den der Historische Verein einziehen soll, als Leuchtturm, in dem man sich gern versammelt.

Pfarrerin Ute Schlammer nannte Mühlen Sinnbild für Mühe und Arbeit, aber auch für die Gemeinschaft und Pater Laetantius sprach die Segenswünsche. Dietmar Schmitz vom Historischen Verein hatte nicht nur eine Schürze für die Müllerin Hedwig Klein dabei, er schlug auch gleich vor, verschiedenen Räumen die Namen verdienter Wegberger Bürger zu verleihen, was die Bürgermeisterin sofort an den Rat weitergab und Reinhold Pillich hatte den Baum des Jahres 2009, einen Bergahorn, als Geschenk mitgebracht.

Der Technische Beigeordnete Fabry und das gesamte Team der Verwaltung bis zum Bauhof bekamen mehrfach für die gezeigten Leistungen Beifall und Thomas Mühlenbroich umrahmte die Einweihungsfeier musikalisch, ehe es bei Erdbeertorte und kühlen Getränken an die Besichtigung der ausgestellten Künstlerarbeiten und des ganzen Hauses ging. Nachmittags war es bei einem Tag der offenen Tür für die gesamte Bevölkerung geöffnet.
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