Radwege stehen im Blickpunkt

Von: disch
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Im Kreis Heinsberg werden die Radwege weiter ausgebaut. Foto: Stefan Klassen

Kreis Heinsberg. Bei einer von den Grünen angeregten Bürgerbefragung im Jahr 2015 waren einige Lückenschlüsse an Kreisstraßen genannt worden, um ein zusammenhängendes Fahrradwegenetz im Kreis Heinsberg zu erhalten.

Die Fraktionen von SPD und Grünen haben ebenso die dringende Notwendigkeit erkannt, das Radwegenetz im Kreis zu erweitern, und brachten in einem Antrag zum Ausdruck, dass der Neubau von Radwegen entlang der Straßen K 5 Hastenrath – Saeffelen und K 32 Doveren – Hetzerath Priorität haben sollten.

Im Ausschuss für Umwelt und Verkehr, der unter Vorsitz von Franz-Michael Jansen (CDU) im Heinsberger Kreishaus tagte, erfuhren Sozialdemokraten und Grüne – wie alle Ausschussmitglieder – von der Verwaltung, dass beide Projekte ohnehin mit Priorität I in dem 2010 aktualisierten Radwegekonzept des Kreises enthalten sind.

Das Projekt K 32 Doveren – Hetzerath soll mit reduzierter Streckenlänge (nämlich von Hetzerath bis zum Abzweig nach Doverhahn) 2018 realisiert werden, hieß es. Es gehe vor allem um eine Entschärfung der Konfliktsituation am Ortsausgang von Hetzerath und eine schlüssige Führung ortsunkundiger Radfahrer über das Knotenpunktsystem.

Für das Projekt K 5 Hastenrath – Saeffelen, das mit einem Radweg zwischen Kleinwehrhagen und K 5 verknüpft werden soll, ist beabsichtigt, nun den Grunderwerb zu prüfen und, falls dieser von Erfolg gekrönt sein sollte, eine Vorplanung anzufertigen und eine Zuschussmöglichkeit vorzubesprechen. Wenn alles glatt liefe, könnte es im Jahr 2019 eine Realisierung geben, so die Mitteilung im Ausschuss.

In den Radwegeausbau und die Radwegesanierung sind vom Kreis Heinsberg im Zeitraum von 2005 bis 2016 insgesamt mehr als vier Millionen Euro investiert worden, exakt waren es 4.321.500 Euro, also im Schnitt 360.125 Euro pro Jahr.

Die Gesamtlänge des aktuellen Radwegnetzes an Kreisstraßen beträgt 80,8 Kilometer. Davon befinden sich nach einer Bestandserfassung der Kreisverwaltung 23,3 Kilometer – also 29 Prozent – in einem sehr guten Zustand. Auf 6,3 Kilometern (acht Prozent) sei der Erhaltungszustand hingegen sehr schlecht.

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