Radwandertag: Rund 21.000 Radler trotzen dem Regen

Von: red
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Weniger Teilnehmer als gewohnt wurden beim in Keyenberg veranstalteten Erkelenzer Radwandertag gezählt. Foto: Daniel Gerhards

Kreis Heinsberg. Rund 3000 Teilnehmer mehr als 2016 nahmen am vergangenen Sonntag am 26. Niederrheinischen Radwandertag teil. Etwa 21.000 Radler rollten durch die Region. Niederrhein Tourismus wertet die Zahlen angesichts des regnerischen Wetters als Erfolg.

„Die in der Nähe durchfahrende Tour de France hat dem Radwandertag gut getan“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus.

In Erkelenz-Keyenberg allerdings, wo die Tour de France über Gebiet des Kreises Heinsberg fuhr und deshalb in diesem Jahr der Erkelenzer Radwandertag veranstaltet worden war, lag die Zahl der Randwandertag-Teilnehmer mit rund 70 um etwa die Hälfte niedriger als in gewöhnlichen Jahren. Allerdings steuerten am vergangenen Sonntag dafür umso mehr Fahrradfahrer die über das Erkelenzer Stadtgebiet führende Tour-Strecke L 277 zwischen Wanlo und Titz – vorbei an Keyenberg, Borschemich (alt), Lützerath und Immerath (alt) – an.

Der Tourismusverband organisiert den Radwandertag gemeinsam mit den teilnehmenden Städten und Gemeinden vor Ort.

Laut Baumgärtner gab es verschiedene Gründe für die grundsätzlich wieder steigende Teilnehmerzahl. So sei das Thema Radfahren durch das Großereignis Tour de France in aller Munde gewesen. Es seien jedoch auch im Vorfeld Dinge verändert worden. In diesem Jahr wurde mit einer eigenen Broschüre gezielt über den Radwandertag informiert. Auch war es leichter, an den Tombolas in den Kommunen teilzunehmen.

„Wir sind mit dem Niederrheinischen Radwandertag auf dem richtigen Weg“, betonte die Geschäftsführerin.

Im nächsten Jahr soll es ein neues Thema geben. Dann stehen Genuss und lokale Kulinarik auf dem Programm.

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