Radkarte für die Route gegen das Vergessen

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Erkelenz. Mit der Route gegen das Vergessen erinnert der Heimatverein der Erkelenzer Lande an die nationalsozialistische Vergangenheit in Erkelenz.

Die Route umfasst insgesamt zwölf Stationen, von denen neun in der Innenstadt liegen. Drei weitere führen nach Schwanenberg, Hetzerath und Lövenich. Nun hat der Heimatverein eine Radwanderkarte in Form eines Faltblattes herausgegeben, das dazu einlädt, die Route selbst mit dem Rad abzufahren.

Die Idee zu der Routenkarte entstand aufgrund der hohen Nachfrage zu den Führungen in der Innenstadt, die von Hubert Rütten geleitet werden. Die ausführliche Route mit den drei Außenstationen wurde von Willi Wortmann erarbeitet, der auch darauf achtete, dass es keine Überschneidungen der Strecke gibt.

Die rund 30 Kilometer lange Route startet am Alten Rathaus und führt über Schwanenerg und Hetzerath nach Lövenich und von dort zurück nach Erkelenz zum jüdischen Friedhof an der Neusser Straße. „Die Route führt fast ausschließlich über asphaltierte Wirtschafts- und Radwege”, betont der Heimatvereinsvorsitzende Günther Merkens. „Das Faltblatt zur Route soll die Interessenten zur Eigeninitiative ermuntern”, erklärt Merkens.

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