Radeln an der Rur bald noch attraktiver

Von: Dettmar Fischer
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Gute Aussichten: Bereits jetzt ist das Fahrradfahren entlang der Rur für Jung und Alt durchaus attraktiv. Künftig sollen sich die Bedingungen noch verbessern. Foto: Stefan Klassen

Kreis Heinsberg. „Flussradeln“ entlang der Rur durch den schönen Kreis Heinsberg wird noch attraktiver werden, wenn die Bezirksregierung Köln das Projekt „Erlebnis.NRW – Tourismuswirtschaft stärken“ bewilligt haben wird. Das touristische Nachfragesegment „Flussradeln“ soll auf 150 Kilometern durch die Kreise Düren und Heinsberg sowie die Städteregion Aachen mit 4,7 Millionen Euro vorangebracht werden.

Nach dem Willen der Bezirksregierung Köln soll „eine juristische Person“ die Projektleitung in die Hand nehmen, wie Landrat Stephan Pusch im Kreisausschuss erläuterte. Dies wird der Verein Grünmetropole sein, dem der Kreis Heinsberg seit Juli 2016 angehört. Das Gesamtprojekt unter dem Motto „Raderlebnis RUR“ schlägt im Kreis Heinsberg mit 646.782 Euro zu Buche. Dank der Bezirksregierung als Fördermittelgeber reduziert sich der Eigenanteil des Kreises um 517.426 Euro auf knapp 130.000 Euro.

Neben der „Inwertsetzung der bereits vorhandenen Strukturen“, wie es im Kreisausschuss hieß, soll über innovative Inszenierungskonzepte der Mehrwert, den die Region durch die Vielfalt im Hinblick auf Naturräume, gemeinsame historische Wurzeln, Industriegeschichte und Erlebnisfaktoren bietet, erlebbar gemacht werden.

Entlang der gesamten Strecke der Rur sollen diese Themen aufgegriffen und in Erlebnisorten sowie Rastplätzen den Gästen zugänglich gemacht werden. Dabei stehen die Schaffung von attraktiven Aufenthaltsqualitäten sowie die Verbesserung der Infrastruktur im Fokus, verbunden mit dem Ziel, die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen und damit die Wirtschaftsunternehmen vor Ort zu stärken.

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