QVC verschickt bald das 100 Millionste Paket

Von: disch
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Der Chef von QVC Deutschland ist zufrieden: „Unsere Investitionen tragen Früchte”, erklärte Dr. Ulrich Flatten. Foto: QVC

Hückelhoven-Baal. „Unser dreiprozentiges Wachstum in Umsatz und Ergebnis ist eine Folge von dem, was wir uns selbst erarbeitet haben”, freute sich Dr. Ulrich Flatten, Chef von QVC Deutschland, über die positiven Zahlen des Teleshopping-Anbieters für 2008 - nach Rückgängen im Jahr zuvor. Rund um die Uhr sendet QVC live. Nur Heiligabend wird eine eintägige Pause eingelegt und auf eine Aufzeichnung zurückgegriffen.

„Wir müssen jede Minute der 24 Stunden am Tag so effizient wie möglich nutzen”, so Flatten. Mit neuen Produkten und einem neuen Internet-Auftritt sei die Trendwende erreicht worden. Aber auch die Investitionen in Logistikprozesse und Call-Center „tragen Früchte”.

In Hückelhoven-Baal ist das Distributionszentrum bekanntlich erweitert worden. Die Eröffnung des neuen Bauabschnitts war im Juli 2008 mit Ex-Rennfahrer Niki Lauda und NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers als Ehrengästen gefeiert worden.

Vor allem die Möglichkeit, in Baal bis zu 11.000 Sendungen pro Stunde direkt an das 2007 in Betrieb genommene Paketverteilzentrum der Hermes Logistik Gruppe zu übergeben, hat sich bezahlt gemacht: Von Oktober 2007 bis April 2008 sei die Laufzeit der Ware zum Kunden um rund 20 Prozent verkürzt worden. „Wir haben damit unser Ziel absolut erfüllt”, bewertete Flatten die unmittelbare Nachbarschaft und gute Partnerschaft von QVC und Hermes - verknüpft über eine Förderbrücke - als enormen Pluspunkt.

Insgesamt hat QVC in Baal bislang 181,5 Millionen Euro investiert und über 1000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Gesamtbelegschaftszahl von QVC (Verwaltung und Sendestudios in Düsseldorf, Call-Center in Bochum und Kassel, Distributionszentrum in Hückelhoven-Baal sowie Outlet-Stores in Düsseldorf, Mülheim-Kärlich und Hückelhoven) belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2008 auf 3481 (Ende 2007: 3554). In Baal ging sie von 1199 auf 1149 zurück - obwohl die Zahl der verschickten Pakete von 14,0 auf 14,4Millionen in die Höhe schnellte.

Nach Unternehmensangaben liegt die Erklärung für den Personalabbau - neben üblichen Schwankungen bei Stichtagswerten - in der Tatsache begründet, dass die Zahl kleinerer Verkaufsartikel zugenommen habe, deren Handling einfacher sei. Deshalb sei der Personalaufwand geringer. Nach Flattens Einschätzung ist der Personalbestand aber „im Wesentlichen stabil” geblieben und solle auch stabil bleiben. Es gebe jedenfalls keinen Grund zu Befürchtungen, ein gravierender Personalabbau stünde bevor.

Das Distributionszentrum war im September 2002 in Betrieb genommen worden. In Kürze (vermutlich im April oder Mai) steht ein Jubiläum an: Dann wird das 100.000.000. Paket seit dem Start von QVC Deutschland 1996 auf Reisen gehen.
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