Qualifizierung von Tagesmüttern: Verzahnung von Theorie und Praxis

Von: jh
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Freude herrschte beim Abschluss einer Qualifizierung von neuen Tagesmüttern. Foto: Jennifer Hapke

Kreis Heinsberg. Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit und vielen Unterrichtseinheiten war es so weit: Sieben Teilnehmerinnen schlossen ihre Qualifizierung zur Tagesmutter ab, die das Katholische Forum für Erwachsenen- und Familienbildung in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern der Städte Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven angeboten hatte.

Die Kursteilnehmerinnen absolvierten insgesamt 160 Unterrichtsstunden mit Themen wie Kinder fördern, Entwicklung dokumentieren, Erziehungshandeln feinfühlig gestalten, Elterngespräche, Konzeption und Kooperation und Tagesmutter als Beruf. Dabei haben sie sich mit Hilfe der zwei Pädagoginnen, Andrea Schwartz und Annett Pudlowsky, die die Kursleitung innehatten, sowie weiterer Fachreferentinnen, Katja Dyong vom Jugendamt in Geilenkirchen, Eva Schönmackers-Houben vom Jugendamt der Stadt Heinsberg und Ingrid Bünger vom Jugendamt in Erkelenz, nicht nur fundiertes Fachwissen angeeignet, sondern sich darüber hinaus auch persönlich in ihrer Rolle als Tagesmutter weiterentwickelt.

Neben diesen Unterrichtseinheiten absolvierten die neuen Tagesmütter einen ­Erste-Hilfe Kurs. Des Weiteren erarbeiteten sie ein Konzept für ihre Kindertagespflege und nahmen am Abschlusskolloquium teil.

Die neuen Tagesmütter sind Regina Nießen, Stefanie Derstappen, Mary Schmidt und Katharina Giesbrecht aus Heinsberg, Nadine Schmalisch aus Geilenkirchen sowie Sonja Kaczmarzyk und Sandra Kroyer aus Erkelenz. „Gerade die Verzahnung von Theorie und Praxis ist sehr wichtig in der Ausbildung von Tagesmüttern und vätern“, erklärte Ulla Otto-Fahnenstich, Pädagogische Mitarbeiterin und Koordinatorin der Tageselternqualifikation des Katholischen Forums für Erwachsenen- und Familienbildung.

Die Kindertagespflege ist für viele Eltern eine wichtige Unterstützung, wenn sie ihre Familienaufgaben und eine berufliche Tätigkeit in Einklang bringen möchten. In der Basisqualifikation werden Frauen und Männer, die Kinder bei sich zu Hause oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten betreuen möchten, auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Anfang nächsten Jahres, am 2. Februar, startet die nächste Basisqualifikation. Eine verbindliche Anmeldung ist bis 15. Januar möglich.

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