Publikum begeistert: fünftes Konzert der Anton-Heinen-Volkshochschule

Von: ulla
Letzte Aktualisierung:
6911498.jpg
Die Zuhörer waren begeistert vom VHS-Meisterkonzert mit Camerata Gladbach und dem Cornelius-Burgh-Chor in der Erkelenzer Stadthalle. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Geradezu überwältigend war der Beifall in der ausverkauften Stadthalle Erkelenz am Montag am Ende des 5. Meisterkonzertes der Anton-Heinen-Volkshochschule. Und dieser Beifall galt sowohl dem ausgeführten Werke als auch dessen Darbietung und Interpretation durch die zahlreichen Mitwirkenden unter der Gesamtleitung von Professor Dr. Norbert Brendt.

Georg Friedrich Händels (1685-1759) Oratorium ist in nur drei Wochen entstanden. Der Komponist hat es eine Woche vor seinem Tod noch selber dirigiert. Uraufgeführt wurde es 1742 in Dublin, auch ein Hinweis drauf, dass der in Halle/Saale geborene Künstler von den Engländern als „ihr“ Komponist angesehen wurde.

Händels „Messias“, ein musikalisches Gotteslob und Glaubensbekenntnis, besticht und ergreift sowohl durch die ihm zugrunde liegenden biblischen Texte aus dem Alten und dem Neuen Testament, in denen es um die Geburt des Heilandes, die Passion und Auferstehung Jesu und die Erlösung geht, als auch durch seinen außerordentlichen Abwechslungsreichtum. Farbig folgen aufeinander Sinfonisches, Solistisches und Chorisches, und manchmal klingt alles zusammen. Höhepunkt der beiden ersten Teile war sicherlich das „Halleluja“, der Lobpreis Jahwes und eines der bekanntesten Stücke der Musikgeschichte, in dem im festlichen D-Dur die Barocktrompeten ihren strahlenden Glanz entfalteten.

Die Aufführung in Erkelenz bestach durch ihre große Geschlossenheit und die besonderen Leistungen der einzelnen Musiker, die Professor Brendt sicher und mit vielen Impulsen durch die zweistündige Aufführung leitete.

Es wirkten mit die Camerata Gladbach mit der Konzertmeisterin Johanna Brinkmann, bestehend aus Mitgliedern der Niederrheinischen Sinfoniker und Gästen aus Orchestern aus Duisburg und Düsseldorf, der Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins der Erkelenzer Lande und die Solisten Taryn Knerr (Sopran), Christina Bock (Alt), Stephan Scherpe (Tenor), Thomas Peter (Bass), Udo Witt (Cembalo) und Thomas Schmidt (Cello Continuo).

Es wäre unfair, einen Einzelnen besonders hervorzuheben. Dies liegt wohl auch am subjektiven Empfinden der Zuhörer mit jeweils ihren eigenen Vorlieben für Stimmlagen und Instrumente.

Aber vielleicht sollte man doch die Leistung des Chores erwähnen. In monatelanger Arbeit von Norbert Brendt bestens vorbereitet, übertrugen sich die Inhalte und die musikalische Kraft des Werkes auf die gut fünf Dutzend Sängerinnen und Sänger, die mit Hingabe bei der Sache waren. Dies wurde besonders deutlich beim „Halleluja“,

Nach viel Beifall, Blumen für den Dirigenten und die Solisten, gab es als Zugabe noch einmal das „Halleluja“. Wieder einmal ein „Meisterkonzert“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert