PS-Sparer und Cent-Spender machen große Hilfe möglich

Von: disch
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Die Sparkassen-Vorstandsmitglieder Thomas Pennartz (r.), Dr. Richard Nouvertné (l.) und Hans-Josef Mertens (2. v. l.) überreichten die ersten Giro-Cents-Spenden an Jann Habbinga vom Hospiz, Karl-Ernst Dahmen von der Caritas, Michael Kutz vom Kinderschutzbund und Wiljo Caron von der Kinderkrebshilfe (v. l. n. r.). Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. In schon langer Tradition die PS-Sparer und neuerdings auch die Giro-Cents-Spender – ihnen allen ist es zu verdanken, dass die Kreissparkasse Heinsberg wieder Spenden verteilen kann, die vor Ort im Kreis Heinsberg große Hilfe möglich machen.

Mehr als 285.000 Euro stehen in diesem Jahr an Spendenmitteln aus dem PS-Zweckertrag zur Verfügung. „Diese stattliche Summe ergibt sich durch den Kauf von mehr als einer Million Losen der Lotterie PS-Sparen und Gewinnen“, erklärte Dr. Richard Nouvertné, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, bei einem Pressegespräch in der KSK-Hauptstelle in Erkelenz. „Wer mit PS-Losen spart, profitiert gleich dreifach“, so Nouvertné weiter. „Denn Sparen, Gewinnen und anderen etwas Gutes tun, ist Sinn und Zweck von PS-Losen.“

Das Prinzip ist einfach: Ein Los kostet monatlich fünf Euro, von denen vier Euro dem Sparkonto gutgeschrieben werden. Ein Euro fließt in die Lotterie. Diese schüttet davon 55 Cent als Gewinne sowie 25 Cent als Spenden über den ­PS-Zweckertrag aus; die restlichen 20 Cent decken die Lotteriekosten.

„Der PS-Zweckertrag wird komplett im Kreis Heinsberg verwendet und damit in der Region, in der die Käufer der Lose leben“, unterstrich Nouvertné die Parallele zum Geschäftsmodell der Sparkasse. Die 285.000 Euro fließen – aufgeteilt in verschiedene Spendenhöhen – an insgesamt 160 Empfänger aus den Bereichen Kultur, Sport und Brauchtum sowie Jugendförderung.

Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, freute sich darüber, dass nun auch die erste Spendenausschüttung aus dem neuen, Ende Oktober ­gestarteten Spendenprogramm ­„Giro-Cents“ vorgenommen werden konnte. Viele Girokontoinhaber würden schon die Möglichkeit nutzen, jeweils zum Monatsanfang die Centbeträge des positiven ­Girokontosaldos des Vor­­monats für ein Projekt zu spenden, so der KSK-Chef.

Die monatlich gespendeten Cents würden nicht wehtun, könnten aber viel bewirken, meinte der Sparkassendirektor. „Mittlerweile spenden bereits fast 800 unserer Kunden ihre Cents – und jeden Monat werden es mehr.“ In den ersten Monaten kamen so 1768,53 Euro zusammen.

Doch für die dankbaren Spenden­empfänger wartete Pennartz dann noch mit einer erfreulichen Überraschung auf: Die Kreissparkasse hatte noch einmal die doppelte Summe zusätzlich beigesteuert. So konnten in der KSK-Hauptstelle jetzt insgesamt 5305,59 Euro überreicht werden.

Vorstandsmitglied Hans-Josef Mertens erläuterte die Verteilung der Spendengelder, die nach dem Ergebnis vom Online-Voting der Cent-Spender erfolgte: Mit 37 Prozent konnte das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung in Erkelenz die meisten Stimmen verbuchen und durfte sich über 1965,30 Euro freuen.

Es folgten: Interessengemeinschaft Ophoven – Hilfe für krebskranke Kinder mit 30 Prozent (1562,16 Euro), Bauernhofprojekt des Caritasverbandes für die Region Heinsberg mit 19 Prozent (1015,05 Euro) und der Ortsverband Erkelenz vom Deutschen Kinderschutzbund mit 14 Prozent (763,08 Euro).

Und Mertens konnte auch die Spendenempfänger für die neue Abstimmphase, die bis Oktober läuft, vorstellen: Tierschutzverein für den Kreis Heinsberg, Mentor – die Leselernhelfer Kreis Heinsberg, Hilfsplattform HS – Ein Kreis hilft und Projekt Nepomuk der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf für Kinder psychisch kranker Eltern.

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