Prospex schafft neue Arbeitsplätze im Erkelenzer Gipco

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Baustellenbesichtigung im Erkelenzer Gipco: Bürgermeister Peter Jansen, Edgar Johnen, Geschäftsführer von Prospex, Architekt Josef Viethen, Dagmar Lorrè-Krupp von der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit, Rochus Wellenbrock, Werkstattleiter von Prospex, Sandra Schürger von der Stadt Erkelenz, Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter, Jakob Lieck vom Vorstand der Lebenshilfe und Dieter Erfuhrt, Geschäftsführer von Prospex.

Erkelenz. Im Gewerbe- und Industriepark Commerden (Gipco) in Erkelenz entsteht eine neue Werkstatt für seelisch behinderte Menschen im Kreis Heinsberg. Träger ist die Prospex gGmbH, die in ihrer Werkstatt in Heinsberg-Oberbruch bereits über 200 seelisch behinderten Menschen einen Arbeitsplatz bietet.

Im Rahmen einer Baustellenbesichtigung informierten sich jetzt der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen, der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg und Sandra Schürger, die Referentin für Wirtschaftsförderung, mit Vertretern der Förderbehörden direkt vor Ort.

Werkstattleiter Rochus Wellenbrock führte durch die auffallend hell und freundlich gestalteten Produktions- und Lagerbereiche. Bereits jetzt konnten die Betrachter feststellen, dass Wert auf eine Atmosphäre gelegt wird, in der angenehmes Arbeiten möglich ist. Mit dem neuen Werkstattbereich entstehen 100 Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung. 15 Mitarbeiter sorgen für die Betreuung.

50 Werkstattplätze werden von Oberbruch nach Erkelenz verlagert, ebenso wie ein Teil der Betreuer. 50 Arbeitsplätze entstehen in Erkelenz neu und vergrößern damit die Möglichkeiten der Prospex. Schwerpunkt am neuen Standort in Erkelenz werden die Produktionsbereiche Lager, Verpackung und Kommissionierung sein.

Die Prospex gGmbH wurde 1995 gegründet, um Menschen mit seelischen Behinderungen im Kreis Heinsberg einen sicheren Arbeitsplatz, berufliche Förderung und professionelle Begleitung bei einem fairen Lohn zu bieten und somit die Basis für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen.

218 Menschen mit Behinderung sind zurzeit in 14 unterschiedlichen Bereichen beschäftigt und werden durch 41 Betreuer begleitet. Die vielfältige Palette der Gewerke reicht von dem Betrieb des Bootshauses am Lago Laprello in Heinsberg über Kunststoff- und Metallverarbeitung bis hin zu Dienstleistungen rund um das Belegwesen ebenso wie Verpackung und Werbetechnik.

Bisher wurde am Standort Oberbruch eine Werkstatt mit 4000 Quadratmetern Produktionsfläche betrieben, die durch das neue Projekt ergänzt werden.
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