Projektorchester West-Harmony beendet Arbeitsphase mit Konzert

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Die Koninklijke Harmonie EMM Wessem wird am 18. Oktober zusammen mit dem Projektorchester West-Harmony ein Konzert in Gangelt bestreiten.

Kreis Heinsberg. Die West-Harmony, das Projektorchester vom Kreismusikverband Heinsberg, beendet am Sonntag, 18. Oktober, ab 18 Uhr gemeinsam mit Koninklijke Harmonie EMM Wessem ihre aktuelle Arbeitsphase in der Aula der Selfkant-Schule in Gangelt mit dem Konzert „Herbstwind“. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Das Projektorchester des Kreismusikverbandes (vormals Volksmusikerbund), das bereits seit 2009 besteht, war ursprünglich dazu gedacht, Studierenden, die nicht mehr an den wöchentlichen Vereinsproben teilnehmen können, durch Proben am Wochenende einen Anreiz zu bieten, ihr Hobby weiter zu betreiben. Doch fühlten sich schnell auch weitere Musizierende angesprochen, die sich zusätzlich zu ihrem Heimatorchester musikalisch engagieren wollten.

Mitttlerweile zählt das Orchester über 70 Mitglieder aller Altersstufen und hat sich zu einer fest etablierten Größe mit Bekanntheit weit über den Kreis Heinsberg hinaus entwickelt. Bereits seit Beginn des Projektes wird das Orchester von Martin Kirchharz geleitet. Auf dem Programm der West-Harmony stehen in der aktuellen Arbeitsphase unter anderem „El Camino Real“ von Alfred Reed, „Star Wars Saga“ im Arrangement von Johan de Meij und „Momentum“ von Thomas Doss.

Für das Abschlusskonzert konnte auch in diesem Jahr ein Partner auf höchstem musikalischen Niveau gewonnen werden, denn die Koninklijke Harmonie EMM Wessem zählt zu den besten Amateurblasorchestern der Niederlande. Im Jahr 1868 gegründet, kann die Formation auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblicken. Bereits mehrfach wurde das Orchester Limburgischer Meister in der höchsten niederländischen Wettbewerbsstufe für Amateurblasorchester, zuletzt 1992 unter Hardy Mertens.

Seit ihrer Einführung im Jahr 2000 tritt das Orchester ununterbrochen in der Concertdivisie an und will dieses Privileg auch dieses Jahr, nämlich am 25. Oktober beim Orchesterwettbewerb in Roermond, verteidigen. Die Einladung der West-Harmony zu einer Generalprobe mit Publikum kam da mehr als gelegen. Seit 2011 steht die Harmonie EMM unter der Leitung von Roger Niese.

Die Harmonie präsentiert in Gangelt mit „Azerbaijan Capriccio“ von Fikret Amirov, arrangiert von José Schyns, „Danzas del Infierno“ von Bart Picqueur, dem Marimbaconcerto von David Maslanka und „Danse Funambulesque“ von Jules Strens, arrangiert von Gerd Buitenhuis, ihr Wettbewerbsprogramm.

Die siebte Arbeitsphase der West-Harmony startet am 21. November. In sechs Proben sowie ­einem Probewochenende wird auch dann wieder ein ansprechendes Programm vorbereitet. Einige Plätze für die Arbeitsphase sind noch frei – interessierte Instrumentalisten können sich per E-Mail an west-harmony@gmx.de melden. Besonders gesucht werden noch Hörner. Voraussetzung ist die mehrjährige Erfahrung auf dem eigenen Instrument und im Orchester sowie natürlich die Bereitschaft zur Vor- und Nachbereitung der Proben in Eigenarbeit.

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