Hückelhoven - Produktion ganz im Wiener Stil

Produktion ganz im Wiener Stil

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Die Johann-Strauß-Operette-Wien präsentiert in Hückelhoven Lehárs „Das Land des Lächelns” in der Aula des Gymnasiums. Foto: jso

Hückelhoven. Die Johann-Strauß-Operette-Wien präsentiert „Das Land des Lächelns” von Franz Lehár am Montag, 25. Januar, um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums Hückelhoven. Es handelt sich um einen original Wiener Produktion im traditionellem Stil der Konzertdirektion Erich Schmidtke Baunatal/Wien mit Solisten, Chor und dem großen Orchester der Johann-Strauß-Operette-Wien.

Die Inszenierung hat Wolfgang Dosch übernommen. Für die Einstudierung und musikalische Leitung zeichnen Uwe Cernajsek und Dorothea Agnoletto verantwortlich. Die Kostüme sind für diese Tournee von Art for Art, Wien angefertigt; das Bühnenbild wurde in der Werkstatt der Johann-Strauß-Operette-Wien unter Leitung des Bühnenbildners Norbert Art-Uro hergestellt.

Lisa verliebt sich bei einem Fest in Wien in den chinesischen Prinzen Sou-Chong. Als dieser ihre Liebe erwidert, folgt sie ihm nach China, und beide leben dort zunächst glücklich. Doch dann wird der Prinz von seinem sittenstrengen Onkel aufgefordert, vier Mandschu-Mädchen zu heiraten, wie ein alter Brauch es verlangt. Als er dieser Tradition folgt, stürzt er Lisa in tiefe Verzweiflung. Diese plant daraufhin gemeinsam mit dem früheren Verehrer Gustl, der ihr nach China nachgereist ist, die Flucht aus dessen Palast. Als der Plan auffliegt, erkennt Sou-Chong, dass er Lisa nicht halten kann, und lässt sie mit einem traurigen Lächeln ziehen.

Der Traum vom Glück bleibt, anders als in Lehárs früheren Operetten, unerfüllt. Die Begeisterung bei der Uraufführung am 10. Oktober 1929 in Berlin kannte trotzdem keine Grenzen: Richard Tauber wiederholte „Dein ist mein ganzes Herz” gleich viermal. Eine besondere Ehre für Franz Lehár war die von ihm selbst geleitete Staatsopernaufführung 1938. An der Volksoper hielt das Werk am 27. Mai 1956 Einzug. Unter dem Dirigenten Anton Paulik sang Ester Réthy die Lisa, Per Grundn gab den Prinzen. In der Folge sangen unter anderem Helge Rosvaenge, Nicolai Gedda und Rudolf Schock in der Inszenierung von Hubert Marischka die Partie des Sou-Chong. Die Einzigartigkeit von Lehárs Musik brachte Paul Knepler treffend auf den Punkt: „Es gibt drei Arten dramatischer Musik: Oper, Operette, Lehár.”

Eintrittskarten sind im Vorverkauf im Reisebüro Hansen in Hückelhoven erhältlich.
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