Prinz Manfred I. erreicht die Herzen der Erkelenzer

Von: kl
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Für ihn ging ein Traum in Erf
Für ihn ging ein Traum in Erfüllung: Prinz Manfred I. stand am Rosenmontag auch beim traditionellen Prinzenfrühstück im Alten Rathaus im Mittelpunkt und ließ die Gäste seine von Herzen kommende Begeisterung spüren.

Erkelenz. Die Begeisterung kam vom Herzen, das spürten alle Besucher des traditionellen Prinzenfrühstücks am Rosenmontag im Alten Rathaus von Erkelenz. „Ein Traum, den man nur einmal träumen kann, ist in Erfüllung gegangen”, sagte Prinz Manfred I.

„Es ist schon toll, wenn man als Prinz am Rosenmontag im Alten Rathaus erscheint und draußen der Himmel blau-weiß strahlt.” Der lang anhaltende Beifall bestätigte ihm, dass er die Herzen der Erkelenzer erreicht hatte und sich alle mit ihm über seine närrische Herrschaft freuten.

Dank an die gesamte EKG

Ein Prinz sei nur so gut, wie die Truppe, die ihn trägt, unterstützt und mit ihm zusammenarbeitet, meinte Prinz Manfred I. Die gesamte EKG habe ihn, der urplötzlich nach einer Ahrtour im Herbst als Prinz nach Erkelenz zurückgekehrt war, unterstützt. Und auch alle Skeptiker, die mäkelnd gefragt hätten: „Was soll bloß nach dem tollen Dreigestirn kommen?” hätten die passende Antwort bekommen, nämlich: „Mich!” Wieder war der Tollität lautstarker ­Applaus gewiss. Es sei das Gegenteil von dem eingetreten, was die ständigen Bedenkenträger befürchtet hätten. „Das Dreigestirn hat mir wahnsinnig geholfen.”

Er sei ein idealer Prinz, bescheinigte ihm „Wortführer” Klaus Reul bei der Begrüßung der Gäste. Er verriet die Geheimnisse von Manfred I., die ihn zur optimalen Tollität befähigt hätten: Der Prinz sei unter anderem begeisterter Maggi-Trinker, begnadeter Redner, steter Motivator seiner Truppe, Trompetenspieler und Bulli-Fan. Gemeint ist damit der VW Bus, der in den Erkelenzer und EKG-Farben Blau und Weiß zum Fuhrpark des Prinzen gehört. Reul schenkte ihm einen „neuen” Bulli im Flower-Power-Look - für die Zeit nach Aschermittwoch.

Prinz Manfred I. gab eine ausgezeichnete Rolle ab beim Prinzenfrühstück, er gab den beschwingten Takt vor, den das Zweigestirn mit Roland Jansen und Carsten Forg mit aktuellen politischen Parodien gekonnt übernahm. Schneller als das Duo aus Erkelenz kann niemand sein: „Heidewitzka, Herr Präsident”, sangen sie über den am Freitag „erlegten Problem-Wulff”. Dem Abschiedsgesang auf die FDP folgte eine Persiflage des Dschungelcamps mit „einer von RTL in Zusammenarbeit mit der Schufa zusammengestellten Truppe”, Dopingsünder Jan Ulrich durfte ebenso wenig fehlen wie die undurchsichtigen Rating-Agenturen, der wuselige Nicolas Sarkozy, der skandalträchtige Silvio Berlusconi, das in Not geratene Griechenland und der „gleißende Stern am Firmament der CDU”, Angela Merkel, die mal kurz die Welt retten muss, bevor sie kommt. Aber, und da sang das Publikum gerne mit: „Wunder gibt es immer wieder.”

Gar nicht wundersam, sondern erdverbunden und stets tatkräftig sind drei Persönlichkeiten der EKG, die beim Prinzenfrühstück mit allerhöchsten Auszeichnungen geehrt wurden. Hajo Frentzen hatte als Vertreter des Bundes Deutscher Karneval (BDK) die große Freude, seine EKG-Mitstreiter zu würdigen: die „Grande Dame des Erkelenzer Karnevals, Agnes Kiausch, und das Urgestein Otto-Berndt Aretz, mit BDK-Orden in Gold sowie Bernd Becker mit dem BDK-Orden in Silber. Die Möhneleut und Markus Forg sorgten für Unterhaltung der schunkelfreudigen Besucher, die sich an der Erbsensuppe stärkten, um fit zu sein für den „Zoch”. Gesprächsstoff hatten sie genug: die Ehrungen, den zwei mal elfjährigen Geburtstag der Hausgarde und die von Prinz Manfred I. als „Geheimnisverrat” angekündigte Funkengardenhochzeit von Marcel Pangels und Kathrin Müller.
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