Primiz von Marian Mertens: Papierrosen künden von der heiligen Messe

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In einem großen Festzug geleiteten Trommler- und Pfeifercorps, Schützen, Geistliche, Vertreter aus Kirche, Politik und Vereinen Marian Mertens im Primizgewand und seine Eltern sowie weitere Familienangehörige zur Kirche. Foto: Petra Wolters

Wassenberg-Ophoven. „Einfach genial, toll, das Wesentliche, nicht überladen - sie war einfach schön!” Mit seinem Urteil über die Primiz von Marian Mertens in St. Mariä Himmelfahrt sprach Ortspfarrer Thomas Wieners beim anschließenden Empfang denen, die dabei gewesen waren, aus dem Herzen.

Einen Tag nach seiner Weihe im Dom zu Aachen hatte der aus Ophoven stammende Priester hier seine erste heilige Messe gefeiert. Und dafür hatte sich der kleine Wallfahrtsort ganz mächtig herausgeputzt, 86 Jahre nach der letzten Primiz von Theo Woltery.

Gelb-weiße Fahnen schmückten den Weg vom Elternhaus des 31-Jährigen in der Klein-Au-Straße bis zur Kirche. Tausende weiße und gelbe Papierrosen zierten nicht nur das Haus, sondern auch das Portal der Kirche und den Eingang der Mehrzweckhalle, wo der Empfang stattfand.

Trommler- und Pfeiferkorps, Schützenbruderschaft, Vertreter der Pfarrei St. Marien und der Ophovener Vereine, Bürgermeister Manfred Winkens, weitere Politiker, zahlreiche Geistliche und die Kommunionkinder holten den neuen Priester und seine Familie zunächst in einem großen Festzug zu Hause ab. Da die kleine Kirche gar nicht genug Platz bot für alle Gäste, hatten Organisator Paul Dammers und viele freiwillige Helfer zudem 200 Sitzplätze in einem Zelt gleich neben dem Friedhof geschaffen. Dorthin wurde der Gottesdienst mit Hilfe einer Videokamera übertragen.

„Das Netz ist zerrissen, wir sind frei” (Ps 124, 7b) lautete der Primizspruch, unter den Mertens die Feier seines ersten Gottesdienstes gestellt hatte.
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