Erkelenz - Prestigeobjekt nimmt langsam Formen an

Prestigeobjekt nimmt langsam Formen an

Von: syn
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Die Gäste mussten beim Richtspruch ganz schön die Hälse recken. Foto: Dahmen

Erkelenz. Mit dem Richtfest des Geschäftshauses an der Atelierstraße nimmt ein Prestigeobjekt in Erkelenz Gestalt an. Die Planung stammt von dem Erkelenzer Architekten Josef Viethen. Vor rund einem Jahr wurde an derselben Stelle der erste Spatenstich gefeiert. Schon in vier Monaten sollen die ersten Mieter einziehen und die Immobilie mit Leben füllen, wie Gereon Frauenrath im Rahmen des Richtfestes betonte.

Der geschäftsführende Gesellschafter des Bauunternehmens, das gleichzeitig auch Investor ist, hob hervor, dass wegen des großen Interesses sogar zusätzliche Praxisräume errichtet werden mussten.

So ziehen neben dem Lebensmitteldiscounter Netto ein Notar, ein Zahnarzt und eine physiotherapeutische Praxis ein. Auch das Gesundheitsamt und die Kreissparkasse werden mit Büroräumen an der Atelierstraße vertreten sein.

Nach dem Nahversorgungszentrum in Kückhoven, das vor wenigen Wochen eingeweiht werden konnte, ist das Wohn- und Geschäftsgebäude an der Atelierstraße ein weiteres Bauprojekt, an dem die Bevölkerung in hohem Maße Anteil nimmt.

Die Idee, durch ein solches Bauprojekt „die Innenstadt attraktiver zu machen und eine Brücke zur Innenstadt zu schlagen, ohne den historischen Stadtkern kaputt zu machen”, ist schon zehn Jahre alt. Dies erklärte Bürgermeister Peter Jansen in seiner Ansprache.

Anfangs habe man sich bei den Gesprächen auf das gesprochene Wort und den Handschlag verlassen, was seiner Meinung nach in der heutigen Zeit selten genug sei. Denn trotzdem hatten sich alle Beteiligten aus freien Stücken bemüht, das Projekt bis zur Ausführungsreife voranzutreiben.

Mit den konkreten Planungen wurde vor knapp fünf Jahren begonnen. Danach wurden trotz aller Widrigkeiten wie dem zurückliegenden kalten Winter die Termine eingehalten. Dabei bemühte er den derzeit brandaktuellen Vergleich mit der Fußball-WM.

Denn „nicht das schnelle Tor zähle, sondern dass man am Ende das Turnier gewinnt”. Dafür hatten alle Beteiligten eng zusammengearbeitet und manche Klippe umschifft. Das Objekt sei „ein kleiner Meilenstein in der Stadtentwicklung”, dem noch weitere folgen werden.

Der traditionelle Richtspruch kam von Dachdeckermeister Andreas Erbelding vom Bauunternehmen Baltes. Das Wohn- und Geschäftshaus weist eine Gebäudenutzfläche von 2550 Quadratmetern und insgesamt 187 Stellplätze auf, davon 130 öffentliche.
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