Prächtiger Festzug: Ganz Tüddern glänzt zum Doppeljubiläum

Von: agsb
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Schirmherr Herbert Corsten sow
Schirmherr Herbert Corsten sowie weitere Ehrengäste würdigten verdiente Mitglieder des Instrumentalvereins St. Cäcilia Tüddern im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten.

Selfkant-Tüdderm. Vier tagelang war Tüddern in Festtagsstimmung. Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern feiert 500 Jahre Schützenwesen, der Instrumentalverein beging seinen 100. Geburtstag.

Beide Vereine feierten ihr Jubiläen gemeinsam bei der traditionellen Maikirmes. Diese Maikirmes ist neben dem Rosenmontagszug im Ort der Höhepunkt des Jahres. Selbstverständlich putzte sich Tüddern für das große Fest besonders heraus.

Gleich drei Bands spielten im Festzelt und sorgten für echte Partystimmung bei einem glänzenden Jubiläumsauftakt. Die Partynacht mit der Sansibar für Jung und Alt war wieder der Renner. Im Festzelt auf dem Dorfplatz herrschte geradezu Ausnahmezustand.

Und am dritten Kirmestag stand der Königsball auf dem Programm. Dabei stand nicht nur das Königspaar, Hans-Jörg und Susanne Koch, im Mittelpunkt. Auch die Prinzen Dominik Wijngaards und Alexander Ziesen gaben schmucke Majestäteten ab.

Die Regenten der Bruderschaft lachten regelrecht mit der Sonne um die Wette. Zum großen Festzug am Sonntagnachmittag gab es im Tüddern Traumwetter. Befreundete Vereine aus der Region mit ihren Spielmannszügen und Musikvereinen verschönerten den Festzug. Dieser konnte durchaus mit einem kleinen Dekanatsschützenfest mithalten.

Es war mächtig heiß in Tüddern, kühle Getränke waren besonders bei den Majestäten nach dem Festzug und vor der großen Parade gefragt. Der Instrumentalverein Tüddern spielte zur Parade auf, und es prasselte hier und da frenetischen Applaus: besonders als die Witsemänn zum Paradeschritt ansetzten. Die beiden uniformierten Vereine mit den Witsemänn und Feuerwehr drückten dem Festzug samt Parade ihren Stempel auf. Vor allem die Tüdderner Karnevalisten und ihr Prinzenpaar brachten mit ihren blau-weißen Kostümen Farbe ins Spiel.

Schirmherr Herbert Corsten und Ehrendekanatsbundesmeister Heinrich Aretz eröffneten zusammen mit den beiden Vorsitzenden Franz-Josef von Ameln (Schützen) und Norbert Pohl (Instrumentalverein) eine einzigartige Fotoausstellung.

Über 400 Bilder voller Erinnerungen, Vereins- und Dorfgeschichte wurden präsentiert. Darunter gabe es auch einen Film des Heimat- und Dekanatsschützenfestes aus dem Jahr 1962 sowie von der Glockenweihe St. Gertrud aus dem Jahr 1963.

Nach dem großen Festzug fand die Gratulationscour statt. Viele Festredner gratulierten den beiden Vereinen zu ihren Jubiläen und zum gesundes Vereinsleben im Ort.

Die Schützenbruderschaft erhielt aus den Händen des stellvertretenden Diözesanbundesmeisters Herbert Knur und des Dekanatsbundesmeisters Ludwig Kaprot zum Jubiläum die Hochmeisterplakette im Bund der Historischen Deutschen Schützenverbandes überreicht.

Zudem gab es vom Landtagsabgeordneten Bernd Krückel die Ehrenmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Musikverein würdigten diesem festlichen Rahmen darüber hinaus verdiente Vereinsmitglieder. Harry Walther, Jakob Ruers und Jakob Hermanns wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft im Instrumentalverein geehrt. Mattias Lipperts ist seit 40 Jahren aktives Mitglied wie auch der jetzige Vorsitzende Norbert Pohl.

Seit 25 Jahren ist Albert Verschüren aktives dabei, Eva Schmitz hält den Musikern seit 20 Jahren die Treue.
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