Kreis Heinsberg - Polizei will den Druck weiter erhöhen

Polizei will den Druck weiter erhöhen

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Kreis Heinsberg. Im Grenzgebiet – sowohl im niederländischen Süd-Limburg als auch auf deutscher Seite im Kreis Heinsberg und in der Städteregion Aachen – fanden am Donnerstag Kontrollaktionen der Polizei statt.

Diese Einsätze hatten das Ziel, den Druck auf potenzielle Einbrecher zu erhöhen. Durch die Vielzahl der Überprüfungen erhofft sich die Polizei, Bewegungsprofile überregional tätiger Einbrecherbanden erkennen zu können.

Zwischen 13 und 20.30 Uhr gab es auch im Kreis Heinsberg zahlreiche Verkehrskontrollen im Rahmen des Sicherheitskonzeptes zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls. Zudem waren in zivilen Fahrzeugen deutsche und niederländische Polizisten gemeinsam diesseits und jenseits der Landesgrenze unterwegs. Auch allgemeine Verkehrskontrollen standen an – mit dem Ziel, die Zahl der Unfälle mit schweren körperlichen Folgen zu reduzieren.

Im Verlauf des Tages wurden im Kreis Heinsberg insgesamt 402 Fahrzeuge angehalten und 239 Personen überprüft. Ein Fahrzeugführer war in seinem Pkw unterwegs, ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und er erhält eine Anzeige. Gegen drei weitere Pkw-Fahrer, die während der Fahrt verbotswidrig das Handy in der Hand hielten, fertigten die Beamten ebenfalls Anzeigen. 17 Fahrzeugführer hatten entweder keinen Sicherheitsgurt angelegt, die Frist für die TÜV-Untersuchung überschritten oder Verbandskasten, Warndreieck und Warnwesten nicht mitgeführt. Auch gegen sie wurden Anzeigen vorgelegt, oder sie mussten ein Verwarnungsgeld zahlen.

Die aus den Personenkontrollen gewonnenen Erkenntnisse sollen in den nächsten Tagen daraufhin überprüft werden, ob sie für anhängige Ermittlungsverfahren von Bedeutung sein könnten, erklärte am Freitag die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Heinsberg, die für die kommenden Monaten weitere polizeiliche Einsätze dieser Art ankündigte und die Bevölkerung erneut um Mithilfe bat: Hinweise zu verdächtigen Personen oder entsprechende Beobachtungen sollten unter der Notrufnummer 110 an die Polizei gemeldet werden.

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