Polizei-Aktion: 150 Fahrzeuge und 200 Personen überprüft

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Mit ihren Aktionen will die Kreispolizeibehörde Heinsberg den Kontrolldruck auf potenzielle Einbrecher erhöhen. Sie appelliert an die Bürger: Bei Verdacht 110 wählen!

Kreis Heinsberg. Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg haben am Donnerstag wieder Kontrollen im Rahmen des Sicherheitskonzeptes zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs im Kreisgebiet durchgeführt. Die Zielrichtung der Aktion liegt nach Angaben der Polizei-Pressestelle darin, „den Kontrolldruck auf potenzielle Einbrecher zu erhöhen“.

Gleichzeitig wurden auch wieder allgemeine Verkehrskontrollen vorgenommen. Der Schwerpunkt der Überprüfungen lag diesmal nach Polizeiangaben in den Bereichen Geilenkirchen, Bundesstraße 221, Erkelenz-Gerderath, Gangelt-Stahe und Heinsberg-Unterbruch. Im Verlaufe des Tages wurden insgesamt 153 Fahrzeuge angehalten und 196 Personen kontrolliert.

Dabei fielen den Beamten auch zwei Autofahrer auf, die ihre Wagen unter Einfluss von Betäubungsmitteln führten. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt, und ihnen wurden Blutproben entnommen. Bei einem von ihnen wurden auch geringe Mengen eines Betäubungsmittels aufgefunden und sichergestellt.

Gestohlene Kennzeichen

An einem der überprüften Fahrzeuge waren gestohlene Kennzeichen abgebracht. Der Fahrer sowie sein Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Zur Klärung der Hintergründe dauern die polizeilichen Ermittlungen noch an. Zwei Autofahrer waren mit ihren Pkw im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs, obwohl sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren. Auch in diesen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, und es wurden Anzeigen gegen sie erstattet.

Mehrere Verwarnungsgelder wurden erhoben, da die Fahrzeugführer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten, Verbandskasten oder Warndreieck fehlten beziehungsweise der Termin zur technischen Untersuchung des Fahrzeugs überschritten war.

Die aus den Personenkontrollen gewonnenen Erkenntnisse sollen nach Angaben der Polizei in den kommenden Tagen dahingehend überprüft werden, ob sie eventuell für anhängige Ermittlungsverfahren von Bedeutung sein können. Zur Reduzierung der Einbruchskriminalität werden diese Kontrollen in den kommenden Monaten fortgesetzt.

Um noch effizienter den Einbrechern im Kreisgebiet auf die Schliche zu kommen, setzt die Polizei auch auf die Mithilfe aus der Bevölkerung. Deshalb lautete der erneute Appell der Polizei am Freitag an die Bürger: „Melden Sie sich sofort, wenn Sie Hinweise zu verdächtigen Personen geben können oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Ihr Informationen werden jederzeit unter der Notrufnummer der Polizei 110 entgegengenommen.“

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