Kreis Heinsberg - Podiumsdiskussion zum Thema „Wählen gehen?”

Podiumsdiskussion zum Thema „Wählen gehen?”

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Kreis Heinsberg. Für Lutz Braunöhler, Vorsitzender des Katholikenrates für die Region Heinsberg, gab es am Ende der Podiumsdiskussion „Wählen gehen?” im Forum des Erkelenzer Schulzentrums, zu der Katholikenrat, Eine-Welt-AG des Cusanus-Gymnasiums und Pax Christi Hückelhoven gemeinsam eingeladen hatten, nur noch eines.

Zu Wahlpatenschaften aufzurufen, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung bei der bevorstehenden Bundestagswahl am 27. September zu erzielen.

Denn daran, dass die Teilnehmer der Veranstaltung, die mehrheitlich unter 20 Jahre alt waren, zur Wahl gehen würden, bestand kein Zweifel. Waren sie doch alle rege an der Diskussion beteiligt, um Kandidaten und Vertretern von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken zu den Themen Bildung, Frieden und Arbeitsmarkt „auf den Zahn zu fühlen”.

Der Podiumsdiskussion unter der Moderation von Georg Hupfauer, Bundesvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), stellten sich Landtagsabgeordneter Dr. Gerd Hachen (CDU), Bundestagskandidat Norbert Spinrath (SPD), Bundestagskandidat Andreas Rademachers (FDP), Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl (Bündnis 90 / Die Grünen) und Manfred Mingers (Die Linke). Als Input zu jedem Thema gab es kurze Statements der Veranstalter.

Den weitaus größten Raum nahm das Thema „Bildung” ein, wobei in den Fokus der Diskussion das Bildungssystem allgemein, das Zentralabitur, die Schulzeitverkürzung auf zwölf Jahre sowie die soziale Gerechtigkeit rückten.

Die Grüne Ruth Seidl sprach sich für eine gerechtere und sozialere Schule für alle (Gesamtschule) mit berufsbildendem Profil, mehr Raum für individuelle Förderung und einem verbindlichen Ganztag für benachteiligte Kinder aus. Diese Ansicht teilte Norbert Spinrath (SPD) mit der Forderung nach einer gleichen Bildungschance für alle und einer Gesamtschule.

Auch der Linke Manfred Mingers bewertete das dreigliedrige Bildungssystem als überholt und forderte die Schule für alle, während Dr. Gerd Hachen (CDU) Stellung für das gegliederte Schulsystem bezog. „Wir wollen individuelle Förderung, Chancengerechtigkeit und keinen Einheitsbrei”, formulierte er. Mehr Geld in Bildung und Forschung sowie die Anpassung der Lehrinhalte an die Schulzeitverkürzung war unter anderem die Forderung von Andreas Rademachers (FDP).
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