Pflanzfest mit „Karkener Rabau” und „Bocketer Grüne”

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Gemeinsam pflanzten Bürgermeister Manfred Winkens und Dr. Georg Verbücheln (von links) einen „Credes Taubenapfel”. Foto: Wolters

Wassenberg. „Das Wasser können sie gut brauchen. Sie wachsen dann gut”, sah Wassenbergs Bürgermeister Manfred Winkens optimistisch in den Regen. Zeitweise wie aus Eimern schüttend begleitete dieser den Auftakt des ersten Pflanzfestes für alte Obstbäume im rheinischen Obstsortengarten, zu dem die Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland auf eine ehemalige Pfirsichplantage nach Wassenberg eingeladen hatte.

Trotz Wind und nassem Wetter hatte es sich zahlreiche Naturliebhaber nicht nehmen lassen, sich an der Naturschutzstation einzufinden, wo sie von der Vorsitzenden Carla Glashagen und von Adolf Attermeyer, LVR-Fachbereichsleiter Umwelt, empfangen wurden.

Zu Fuß ging es dann weiter in den Obstsortengarten, wo neben Winkens Dr. Georg Verbücheln, Referatsleiter Biotop- und Artenschutz im Umweltministerium, stellvertretend für Minister Eckhard Uhlenberg als Schirmherr des Festes ein Grußwort sprach, bevor er dann zum Spaten griff und den ersten Baum pflanzte.

„Viele Menschen wissen nicht, wo Wassenberg liegt, aber den Wassenberger Sämling, denn kennen sie”, erklärte Winkens. „Dieser Obstsortengarten wird unsere Stadt bekannt machen und die Leute nach Wassenberg bringen.” Auch ihm liege ein derartiger Obstsortengarten am Herzen, so Verbücheln. „Nirgendwo sonst wird das Anliegen, biologische Vielfalt zu erhalten, so greifbar wie hier”, betonte er. Insgesamt 63 Pflanzlöcher für ebenso viele Bäume, etwa den „Karkener Rabau” oder den „Bocketer Grüne” waren vorbereitet. Beim ersten Baum schauten alle Besucher Projektleiterin Katharina Tumbrinck noch zu, ehe sie sich dann selbst ans Werk machten.

Sicherheitshalber gab es die Pflanzanleitung jedoch auch schriftlich. Abgerundet wurde das Programm des Pflanzfestest durch Erläuterungen und Demonstrationen zum Pflanzschutz, durch Übungen im Veredeln sowie durch weitere Ausstellungen. Bei einem Mittagessen konnten sich alle in der Naturschutzstation bei Kürbis- oder Kartoffelsuppe stärken. Für die Kleinen gab es ein eigenes Kinderprogramm, mit Apfelkuchen aus dem Lehmbackofen.
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