Pfarrer in Karre vor der Kirche abgestellt

Von: Petra Wolters
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Viele „Leichen”, aber keine Toten präsentieren die Mitglieder des Dremmener Dilettanten-Klubs in ihrer neuen Aufführung, die am 8. Januar Premiere hat. Foto: Petra Wolters

Heinsberg-Dremmen. Jede Menge „Leichen”, letztlich aber doch keine Toten gibt„s im neuen Stück, das der Dremmener Dilettanten-Klub am Wochenende 8. und 9. Januar, in der Dremmener Mehrzweckhalle auf die Bühne bringt. „Oje, schon wieder eine Leiche!” lautet der Titel der Kriminalkomödie in drei Akten von Brigitte Wiese und Patrick Siebler.

Vorstadtganove Toni Knast (Iris Knück) plant mit seinem Azubi Ede Meier (Michaela Reiß) das nächste Ding, das mit Hilfe von K.-o.-Tropfen über die Bühne gehen soll. Getarnt als Potenzmittel „Power Porn” wird es irrtümlich von mehreren Personen eingenommen, was zu immer neuen Komplikationen führt: So muss die „Leiche” von Harry Hecht (Detlef Giese), Freund von Tonis Schwager Werner Meuchler (Dr. Hans Josef Voßenkaul) im Gartenhaus auf Entsorgung harren. Alexander (Steffen Hintzen), der Bräutigam von dessen Tochter Carmen (Regine Zischke), hat sein Zwischenlager in der Garage, und der Pfarrer (Günter Bonn) wird einfach in der Schubkarre vor der Kirche abgestellt.

Als es schließlich zum scheinbaren Massenmord kommt, wittert die ehrgeizige Reporterin Kritzler (Britte Voßenkaul) ihre Chance. Weiter auf der Bühne in Aktion sind Werner Meuchlers Frau Ilse (Petra Chilitis), Nachbarin Vreni Weiß (Marina Schulze), Harry Hechts Freundin Lilli (Anna Kirisaki-Gellissen) und Kommissarin Müller (Ruth Giese). Regisseurin ist Brigitte Voßenkaul. Als Souffleure engagieren sich Claudia Heinrichs und Hans Voßenkaul.

„27 Stücke haben in diesem Jahr zur Auswahl gestanden”, erzählte Vorsitzender Dr. Hans Josef Voßenkaul am Rande der Proben in der Mehrzweckhalle. Vier seien in die engere Wahl gekommen, bevor man sich dann für diese Kriminalkomödie entschieden habe. Vor deren Premiere auf der Bühne hatte der Verein in diesem Jahr mit gleich zwei Problemen zu kämpfen: Zum einen ließ sich die Tapete vom Vorjahresstück nicht mehr von den Bühnenwänden entfernen, wodurch ein Tag beim Aufbau verlorenging. Und dann war auch die Halle noch für die Probe gesperrt wegen der zu hohen Schneelast auf dem Dach.

Dennoch freuen sich alle Darsteller jetzt auf die beiden Aufführungen am Samstag, 8. Januar, um 19 Uhr, und am Sonntag, 9. Januar, um 17 Uhr. Alle drücken dabei vor allem den drei Darstellerinnen Kiris Knück, Michaela Reiß und Marina Schulze die Daumen, die am Samstag ihre Bühnenpremiere feiern. Auch Claudia Heinrichs ist als Souffleuse neu im Team. „Wir würden uns freuen, künftig noch mehr junge Schauspieler in unseren Reihen begrüßen zu können”, so der Vorsitzende.
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