Peter-Jordan-Schule: Neubau für 3,7 Millionen

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Auf dem Papier kann man schon sehen, wie die Peter-Jordan-Schule einmal aussieht. Grafik: Büro Greven

Hückelhoven. Auf der gemeinsamen Sitzung des Schul- und Bauausschusses wurde die vorgezogene Planung zur Erweiterung der Peter-Jordan-Schule (Förderschule) vorgestellt und beschlossen. Möglich wurde dies durch das Konjunkturprogramm II, das für Hückelhoven rund 2,5 Millionen Euro für den Investitionsschwerpunkt Bildung vorsieht.

Ursprünglich war vorgesehen, mit den Maßnahmen erst im Jahr 2011 zu beginnen. Die Leitung der Schule hatte darum gebeten, an der Peter-Jordan-Schule ein außerunterrichtliches Förder- und Betreuungsangebot anzubieten und zu diesem Zweck eine offene Ganztagsschule (OGT) zu errichten.

Eine Elternbefragung hatte ergeben, dass zunächst ein Bedarf für zwei Gruppen mit jeweils zwölf Schülern besteht. Dafür soll mit dem Caritas-Verband als freier Träger des OGT-Angebotes verhandelt werden. Da zum Zeitpunkt der Haushaltserstellung das Anliegen der Peter-Jordan-Schule noch nicht bekannt war, ist die Maßnahme mit einem jährlichen Bedarf von rund 32.000 Euro bisher noch nicht finanziert. Den Eigenanteil für dieses Jahr nimmt die Stadt aus den für Lehrmittel bereitgestellten Mitteln im laufenden Haushalt.

Die Baukosten wurden bei der Vorstellung durch den mit der Planung beauftragten Architekten Franz Peter Greven mit insgesamt 3,7 Millionen Euro beziffert. Geplant sind im Neubau acht Klassenräume, Fachräume, der Ganztagsbereich, eine Mensa mit Essensausgabe und ein Verwaltungsbereich, der auch das Lehrerzimmer beinhaltet. Der Bau ist barrierefrei und behindertengerecht geplant. Nach dem Abriss des bestehenden Verwaltungstraktes ist der Neubau mit knapp 4000 Quadratmetern geplant.

Die bestehenden Baukörper werden saniert. Die Tagesgruppe im Erdgeschoss soll mit rund 180 Quadratmetern eine autarke Einheit bilden. Mit der Baumaßnahme wird in den kommenden Herbstferien begonnen. Bis dahin laufen Planung und Vorbereitung auf Hochtouren. In der Umbauphase wird der Unterricht in den Containerklassen stattfinden, die derzeit noch von der Hauptschule genutzt werden.

Die Verwaltung geht davon aus, dass die in diesem Jahr durch den Baubeginn zusätzlich benötigten Mittel in Höhe von 460.000 Euro in vollem Umfang als pauschale Zuweisung eingehen werden. Daher führt das Vorziehen der Maßnahmen um zwei Jahre nicht zu einer Belastung für den Haushalt.
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