Patinnen helfen, wenn sich Eltern überfordert fühlen

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René Mevissen und seine Tochter Josephine verstehen sich prächtig mit der Familienpatin Rita Gransch.

Heinsberg. Mit 23 Jahren bekam Petra Mohr die kleine Josephine Bianca, ihr erstes Kind. Und auf einmal hatte sie Fragen über Fragen, und war unsicher, was die Erziehung betraf. Auch René Mevissen, Josephines Papa, fühlte sich überfordert mit der neuen Situation.

Beiden steht eine ehrenamtliche Familienpatin, vermittelt durch die Caritas-Jugendhilfe Heinsberg, hilfreich, begleitend und unterstützend zur Seite. Heute ist Josephine Bianca fast ein Jahr alt. Und die Eltern sind glücklich, das Angebot einer Familienpatenschaft angenommen zu haben.

„Ich kann nur allen Müttern und Familien Mut machen, zur Betreuung zu gehen, wenn sie glauben, mit der Erziehung überfordert zu sein, gerade wenn auch die familiäre Anbindung fehlt”, sagt Petra Mohr. Zumal es sich bei der Familienpatenschaft um ein anonymes und nicht verpflichtendes Angebot handele.

Im Raum Heinsberg werden noch Patinnen sowie Familien, die Hilfe brauchen, gesucht. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich an die Caritas-Jugendhilfe Heinsberg, Apfelstraße 55 in Heinsberg, 02452/919293 oder an die Caritas-Jugendhilfe Erkelenz, Hermann-Josef-Gormanns-Straße 11b in Erkelenz, 02431/9484418 wenden.
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