Pastor Klaus Buyel feiert 70. Geburtstag

Von: gp
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An seinem Geburtstag durfte Pfarrer Klaus Buyel als Tambour das Trommlercorps Wildenrath und den Spielmannszug dirigieren. Foto: G. Passage

Wegberg. Eine Institution wird 70 Jahre alt: Pastor Klaus Buyel feierte im Juni seinen runden Geburtstag. Entsprechend groß war der Andrang derer, die ihm im Pfarrheim von Wildenrath nun die Ehre erwiesen. Unübersehbar war die Schar der Gratulanten, die „ihrem Klaus“ die Glückwünsche zum Geburtstag übermittelten.

Das Trommlercorps Wildenrath sowie der Spielmannszug Arsbeck Büch brachten dem beliebten Geistlichen ein Ständchen dar. Die Arsbecker Fahnenschwenker ließen ihre Fahnen fliegen und auch die Kirchenvorstände aus Wildenrath und Arsbeck waren vollzählig vertreten. Neben dem Vorstand des Fördervereins „Abbé George“ war eine große Abordnung der Feuerwehr – Klaus Buyel ist weiterhin Feuerwehrseelsorger der Städte Wegberg und Wassenberg – anwesend.

Auch der Vorstand des SV Helpenstein hatte die Gelegenheit genutzt, die Glückwünsche des gesamten Vereins zu übermitteln. Am 23. Juni 1945, während der Evakuierung des thüringischen Gera, hat Buyel das Licht der Welt erblickt und wuchs später in Erkelenz, im Kreise seiner Familie auf. Nach dem Besuch der Volksschule machte Klaus Buyel am damaligen neusprachigen städtischen Gymnasium von Erkelenz sein Abitur und studierte dann in Bonn und Paris Theologie.

Im Dom zu Aachen empfing der Erkelenzer im Jahre 1971 die Priesterweihe. Als junger Kaplan trat Buyel in der Oberbrucher Pfarrgemeinde St. Aloysius seine erste seelsorgerische Tätigkeit an. Nach sechs Jahren Tätigkeit in Oberbruch entsandte ihn der damalige Aachener Bischof Johannes Pohlschneider als Missionar für sechs Jahre nach Burundi in Ostafrika. Diese Zeit bestimmen seither das Leben des Geistlichen.

Ohne seine Aufgaben in den jeweiligen Pfarreien zu vernachlässigen, besteht das soziale Engagement Buyels für Burundi auch nach mehr als drei Jahrzehnten weiterhin. In vielfacher Weise unterstützte der Priester während dieser dreißig Jahre diejenigen in Burundi und den Anrainerstaaten, die ihm ans Herz gewachsen sind.

Alljährlich reiste er nach Ostafrika, wo er die Menschen mit dem Notwendigsten versorgte. Nachdem der inzwischen pensionierte Priester sich in diesem Frühjahr zwei Monate lang in Burundi aufhielt, wird er bereits im Oktober erneut nach Ostafrika reisen.

Es war ein rauschendes Fest, das Klaus Buyel mit seinen engsten Mitarbeitern und vielen Freunden feierte. Mit sichtlicher Freude ließ es sich der beliebte Seelsorger nicht nehmen, an seinem Ehrentag die Gäste mit kleinen Köstlichkeiten zu versorgen.

Und es ist ein offenes Geheimnis, dass er die Geldgeschenke dieses Tages vollständig für seine Projekte in Afrikas nutzt. „Durch euer Kommen und den zahlreichen Geschenken habt ihr nicht nur mir eine große Freude bereitet. Auch meine Projekte und mehr noch die Menschen in Ostafrika werden allesamt von dem profitieren, was ihr mir heute auf den Gabentisch gelegt habt“, bedankte sich Buyel zu später Stunde bei all seinen Geburtstagsgästen.

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