Parlamentarier dankt Schützen für ihren Einsatz

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Zu Gast im Bundestag: 50 Vertreter der sieben Schützen-Bezirksverbände aus dem Kreis Heinsberg erkundeten bei ihrem Besuch im Reichstagsgebäude natürlich auch die Glaskuppel.

Kreis Heinsberg. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten für den Kreis Heinsberg, Wilfried Oellers (CDU), unternahmen 50 Vertreter der sieben Schützen-Bezirksverbände aus dem Kreis Heinsberg eine politische Bildungsfahrt nach Berlin.

Aufgrund eines anberaumten Lokführer-Streiks erfolgte die Hinreise mit einem Bus. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bundesmeister Josef Kouchen sprach der Diözesanpräses, Pfarrer René Mertens, das Reisegebet und erteilteden Reisesegen. Während der achteinhalbstündigen Busfahrt hatten sich die Schützen schon so einiges zu erzählen, sodass von langweiliger Fahrt keine Rede sein konnte.Beim Eintreffen in der Hauptstadt wurde die Gruppe vom Reiseleiter des Bundespresseamtes, Olav Hiller, willkommen geheißen.

Der zweite Tag begann recht früh, hieß es doch für die Reisegruppe: Abfahrt um 7.50 Uhr zum Besuch im Reichtagsgebäude – samt 50-minütiger Anwesenheit bei einer Plenarsitzung des Bundestages. Anschließend traf sich die Gruppe mit dem Abgeordneten zur Gesprächsrunde. Dabei gab Oellers einen umfangreichen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten. Mit dem Rundgang durchs Gebäude und der Besichtigung der Glaskuppel endete der offizielle Teil im Reichstagsgebäude. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen genossen die Teilnehmer den Blick über Berlin.

Am Nachmittag stand die Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas an. Eine bedeutungsvolle Stätte. Der Besuch machte viele nachdenklich. Mit dem Besuch des „Tränenpalastes“ endete das Tagesprogramm.

Wilfried Oellers hatte aber am Abend zu einem gemütlichen Beisammensein ins Gaffelhaus eingeladen. Dieser Einladung kamen alle gerne nach, so dass der Parlamentarier sich bei allen für ihren großartigen Einsatz im Schützenwesen und der damit verbundenen Aufrechterhaltung von Tradition und Brauchtum bedanken konnte. Es folgte ein lockerer Gedankenaustausch in geselliger Runde.

Der dritte Tag begann mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt, die nach politischen Gesichtspunkten geplant worden war. Nach dem Mittagessen besuchte die Reisegruppe die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Die Führungen dort wurden von Zeitzeugen übernommen – mit sehr emotionalen Ausführungen bis ins kleinste Detail.

Nach dem Check-out im Hotel begab sich die Gruppe am Abreisetag zum Gendarmenmarkt. Dort wurde die parlamentshistorische Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“ im Deutschen Dom besucht. Nach dem Erhalt der Lunchpakete machten sich die Reisenden wegen der angekündigten acht Kundgebungen und Demonstrationen frühzeitig auf den Weg zum Hauptbahnhof. Von dort aus ging es dann mit der Bahn in Richtung Heimat.

Alle Teilnehmer waren sich ­einig: Sie hatten vier anstrengende, aber schöne, gemeinsame Tage in Berlin erleben dürfen – nach der Devise: „Berlin ist eine Reise wert“. Der Dank der Schützen galt dem Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers für die Einladung zu dieser Bildungsfahrt.

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