Parlament setzt auf den Dialog mit Bürgerschaft

Von: disch
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Den Bundestag im Blick: Heribert Molitor (Bildmitte) vom Referat Öffentlichkeits­arbeit vermittelte Gästen der Ausstellungseröffnung am Montagabend in der Heinsberger Kreissparkasse Informationen über das Parlament.
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Am Computer­terminal in der Ausstellung: Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers (l.) und Sparkassen-Vorstandsmitglied Dr. Richard Nouvertné (r.). Foto: defi

Kreis Heinsberg. „Dialog ist wichtig! Und das gilt für den Dialog zwischen uns Bundestagsabgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern ganz besonders. Ohne einen wechselseitigen Austausch, ein gegenseitiges Kennen ist eine effektive und legitimierte Arbeit von uns Parlamentariern nicht möglich.“ Dies sagte der CDU-Wahlkreisabgeordnete Wilfried Oellers am Montagabend bei der Eröffnung der Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in der Heinsberger Filialdirektion der Kreissparkasse.

„Den Dialog zu befördern, Distanz zwischen der Bürgerschaft und ihren Parlamentariern abzubauen, das ist das Ziel, das dieses Projekt des Deutschen Bundestages verfolgt.“

Ansprechpartner vor Ort

Auf Initiative von Oellers macht diese Ausstellung jetzt in der Kreisstadt Heinsberg Station. Auf insgesamt 20 Schautafeln werden wichtige Informationen über den Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Das Themenspektrum reicht dabei vom Parlament und seinen Abgeordneten über die Geschichte und die Aufgaben des Bundestages bis zur internationalen Zusammenarbeit. Zudem können auf zwei Computerterminals Filme oder auch der Internetauftritt des Bundestages angeschaut werden. Zum Mitnehmen liegt viel Informationsmaterial bereit. Während der gesamten Ausstellungsdauer steht Heribert Molitor, Honorarkraft vom Referat Öffentlichkeitsarbeit des Bundestages, Ausstellungsbesuchern als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und beantwortet gerne Fragen.

Hoher Wert freier Wahlen

Mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick hatte Dr. Richard Nouvertné, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, in seiner Begrüßungsrede aufgezeigt, dass es einige Hürden zu nehmen gegeben habe, bis sich in Deutschland das heutige Selbstverständnis einer parlamentarischen Demokratie entwickelt habe. „Insbesondere auch mit Blick auf das dunkelste Kapitel unserer Geschichte, die Jahre des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945, sollten wir uns den hohen Wert freier Parlamentswahlen hin und wieder bewusst machen“, mahnte Nouvertné. Diese Ausstellung des Bundestages, welche die Aufgaben und die Arbeitsweise des Parlaments und seiner Abgeordneten anschaulich vermittele, biete allen Interessierten eine gute Gelegenheit, sich mit der Funktion des Parlaments näher auseinanderzusetzen und sich den hohen Wert einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaftsordnung bewusst zu machen.

Bestes parlamentarisches System

Wie sagte doch der Christdemokrat Wilfried Oellers: „Wenn wir demokratische Entscheidungen oder strukturelle Defizite unserer Demokratie kritisieren, dann sollten wir im Hinterkopf haben, dass unser heutiges parlamentarisches System das beste ist, das unser Land je hatte.“

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