Packendes Bild über eine schlimme Zeit

Von: defi
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Josef Heinrichs (l.) und Rainer Gollenstede stellten die Neuauflage von „Komm gut heim” Foto: defi

Heinsberg. Nur wer schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, kann weit in die Vergangenheit zurückblicken, und die Jahre, über die Zeitzeugen berichten können, umfassen nun mal nicht mehr als ein Menschenalter. Einer, der seine Lebenserinnerungen, vor allem seine Kriegserlebnisse von 1943 bis 45 aufgeschrieben hat, ist Josef Heinrichs, der am 5. März 1926 in Straeten geboren wurde.

Dem Buchhändler und Verleger Rainer Gollenstede ist es zu verdanken, dass diese Erinnerungen in dem Buch „Komm gut heim” publiziert werden konnten. Die dritte, erweiterte Auflage des Buches wurde in der Buchhandlung Gollenstede einem interessierten Publikum vorgestellt.

Schulrektor i.R. Theo von Birgelen würdigt in seinem Nachwort das Buch von Josef Heinrichs: „Der Bericht aus der Kriegszeit ist vor allem für das Grenzland, aber auch darüber hinaus, ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument, das Jung und Alt als interessante und spannende Lektüre empfohlen werden kann.”

Josef Heinrichs, der nach dem Krieg sein Abitur nachholte, Philosophie und Theologie studierte, schließlich Priester wurde und 2002 in Wassenberg sein Goldenes Priesterjubiläum feierte, ließ für die Besucher der Buchpräsentation eine Zeit lebendig werden, die man eigentlich nur aus dem Geschichtsbuch kennt.

In „Komm gut heim” hat Josef Heinrichs nicht nur seine Kriegserlebnisse aufgeschrieben, sondern auch die abenteuerliche Heimkehr in die zerstörte Heimat. Diese Odyssee liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman, vermittelt aber gleichzeitig ein authentisches Bild dieser Zeit. Mit gefälschten Papieren reiste der aus der Kriegsgefangenschaft entflohene Soldat Josef Heinrichs quer durch das besetzte Deutschland.

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