Heinsberg-Unterbruch - Ortsring: Bilanz mit Höhen und Tiefen

Ortsring: Bilanz mit Höhen und Tiefen

Von: anna
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Heinsberg-Unterbruch. Vertreter aller Vereine und Institutionen, die dem Ortsring angeschlossen sind, konnte Vorsitzender Jupp Hansen zur Frühjahrsversammlung begrüßen. Ausgeschieden ist der „VfR – Abteilung Tennis“, sodass der Ortsring jetzt 13 Mitglieder zählt.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr skizzierte Jürgen Moske die Aktivitäten der verschiedenen Vereine. Kritisch merkte er rückläufige Besucherzahlen an, die dazu beigetragen hätten, dass geplante Veranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen der Tennisabteilung, der Königsvogelschuss der Schützenbruderschaft und die „Sommerolympiade“ der KG Ongerbröker Kohmule „mangels Masse“ ausgefallen seien. Eine Solidarität der Vereine sei nicht mehr erkennbar. Die Auslastung der Bürgerhalle gilt demgegenüber als „äußerst zufriedenstellend“. Gar nicht alle Anfragen hätten positiv beschieden werden können, da die Bürgerhalle auch zum Trainieren oder zu eigenen Veranstaltungen der Vereine genutzt wird.

Kassierer Ingo Lange informierte über eine positive Finanzlage des Ortsringes, sodass der zum Versammlungsleiter gewählte Hans Bürschgens von der KG Ongerbröker Kohmule der Versammlung die Entlastung von Kassierer und Vorstand vorschlagen konnte, die dann auch einstimmig erfolgte. Zuvor hatte er selbst sich im Namen aller Vereine beim Vorstand für die geleistete Arbeit bedankt.

Jupp Hansen bleibt Vorsitzender

Ortsvorsteher Jupp Hansen bleibt als Vertreter des VfR Unterbruch auch weiterhin Vorsitzender des Ortsringes. Er freute sich nach der Wahl für die nächsten zwei Jahre über ein einstimmiges Ergebnis. Geschäftsführerin ist weiterhin Alexandra Winkens-Haupt (KG Ongerbröker Kohmule), Willi Görtz (Schützenbruderschaft) bleibt dem Ortsring als Beisitzer erhalten.

Der Versammlungsleiter warb bei Vereinen und Institutionen und auch beim Vorstand um mehr Aktivitäten, Aktionen und Ideen im Sinne des Satzungszweckes. In einem gemeinsamen Gespräch sollen jetzt neue Aktivitäten geplant werden.

Vertreter des Kirchenvorstandes informierten bei der Versammlung über die Vermietung des Jugendheimes für mindestens drei Jahre an die Stadt Heinsberg zur Unterbringung eines städtischen Kindergartens. Das wiederum bedeutet, dass für die Unterbringung von Utensilien und für die Nutzung durch Vereine eine Alternative gesucht werden muss.

Die ehemalige Mühle Thönnissen an der Wurmstraße soll von der Stadt Heinsberg für die Unterbringung von Flüchtlingen angemietet werden. Zum Thema Flüchtlingspatenschaften und einer entsprechenden Willkommenskultur berichtete Anne Frenken nach einer Veranstaltung mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt Heinsberg, Wolfgang Paulus, im Rathaus.

Trotz kritischer Anmerkungen während der Versammlung gab der alte und neue Vorsitzende Jupp Hansen in seinem Schlusswort am Ende einer harmonisch verlaufenen Versammlung seiner Hoffnung Ausdruck, dass durch eine verstärkte Initiative des Ortsrings die Bevölkerung besser motiviert werden könnte.

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