Orgelmusik vom Feinsten

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Erkelenz. Seit 2007 ist der knapp 30-jährige Stefan Emanuel Knauer Kantor in St. Lambertus und seitdem hat sich kirchenmusikalisch einiges getan.

Mit frischen Mut und neuen Ideen machte er sich daran, Organistentätigkeit und Arbeit mit den Chorgruppen zu intensivieren. Jetzt lud er zur ersten Orgelwanderung durch Erkelenz ein, und 140 Anmeldungen waren keine Überraschung. Schließlich gibt es nicht oft die Möglichkeit, gleich alle fünf Orgeln in der Kernstadt zu besuchen und von einem ausgezeichneten Fachmann gespielt erklingen zu lassen. Und so trafen sich alte und junge Orgelbegeisterte zunächst in der Krankenhauskapelle.

Die zweite Station war die Orgel in der evangelischen Kirche, 1980 gebaut von der Firma Willi Peter in Köln. Der Kantor erklärte hier, dass in Erkelenz durch die Kriegseinwirkungen keine alten Orgeln mehr existieren, sie wurden alle zerstört.

Danach trafen sich die Musikliebhaber an der in Kevelaer von der Firma Seifert gebauten Orgel in der Krypta von St. Lambertus. Auf der kleinen Oberlinger Orgel, gebaut von der bekannten Firma in Windesheim bei Bad Kreuznach, die in die Mitte des Chores gerückt war, zeigte Knauer feine und dezente dafür ausgesuchte Musikstücke von Händel und Scheuenstuhl.

Die Schlussakkorde setzte der Kantor mit der 30 Jahre alten großen Oberlinger Orgel, die, wie er erläuterte, inzwischen stark reparaturbedürftig ist. Deshalb kündigte er an, in Kürze einen Orgelbauverein gründen zu wollen, um die erheblichen finanziellen Mittel aufbringen zu können.
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