Kreis Heinsberg - Oldtimerfahrer haben Spaß - auch im Regen

Oldtimerfahrer haben Spaß - auch im Regen

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Einer der fünf gestarteten Ol
Einer der fünf gestarteten Oldtimer von Familie Schroeders aus Waldfeucht im Ziel: Großvater Fritz (74) als Fahrer und Enkel Florian (20) als Beifahrer waren mit dem Daimler-Benz 170 DA von 1950 unterwegs. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Auch die 16. Auflage der Internationalen Grenzland-Rallye stellte am Sonntag auf ihrer Fahrt durch die Region wieder ein eindrucksvolles rollendes Automobilmuseum dar: Vom Alvis ­Firebird aus dem Jahr 1934 bis zum VW Käfer Cabrio aus dem Jahr 1978 reichte das Spektrum.

Insgesamt waren 111 Oldtimer unterwegs auf der rund 135 Kilometer langen Strecke, die von Erkelenz aus durch die Kreise Heinsberg und Viersen führte, aber auch das Mönchengladbacher Stadtgebiet berührte. Doch der Spaß wurde vor allem für die treuen Zuschauer - ob an Start und Ziel auf dem Markt in der Erka-Stadt oder entlang der Strecke - arg getrübt von den immer wieder einsetzenden Regenfällen, die natürlich auch die Cabrio-Fahrer im Feld sowie die Vespa-Piloten alles andere als erfreuten. Die populären Motorroller hatten am Mittag bei ­einer kleinen Ausfahrt und Präsentation im Blickpunkt gestanden.

Veranstaltet wird diese seit 2010 im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Rallye von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland mit Fahrtleiter Winfried Peters an der Spitze. Als Medienpartner begleitete wie gewohnt der Zeitungsverlag Aachen (Heinsberger Zeitung / Heinsberger Nachrichten / Geilenkirchener Zeitung) das Schnauferl-Spektakel. Regionalredakteur Dieter Schuhmachers führte als Moderator in Erkelenz durch das Programm, stellte die Oldtimer dem Publikum vor und führte mit allen Teams bei der Zielankunft kurze Interviews, in denen vor allem eine erfreuliche Botschaft immer wieder zum Ausdruck gebracht wurde: „Trotz Regen: Es hat Spaß gemacht!” So gab es viel Lob für die gute Organisation und großen Dank an die fleißigen Helfer, die ehrenamtlich diese durchaus anspruchsvolle Oldtimerprüfung auf die Räder stellen. Nicht Tempo war gefordert (Schnitt: 36 km/h), vielmehr ging es darum, mit Hilfe von Kartenausschnitten und sogenannten Chinesenzeichen die Strecke zu finden, knifflige Aufgaben zu lösen und Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren. Alle Resultate flossen in die Gesamtwertung um den Großen Preis der Dekra ein. Den ersten Platz im Klassement belegte schließlich ein Team aus der Landeshauptstadt Düsseldorf: Hans-Ulrich Fiegel und Gaby Diekmann-Fiegel siegten mit einem MG A 1600 Roadster aus dem Jahr 1960 souverän. Ihnen gratulierte am frühen Abend bei der Pokalübergabe auf der NEW/West-Bühne vor allem Claus Döbber von der Dekra.

Zu den vielen, die mit Extra-­Applaus bedacht wurden, gehörten die fünf Teams der Familie Schroeders aus Waldfeucht. Drei Generationen waren wieder am Steuer mit von der Partie: im Daimler-Benz 170 DA (Baujahr: 1950), im VW Käfer (1961), im BMW 700 (1965), im Mercedes-Benz 280 SE Coupé (1970) und im BMW 2,5 CS (1975). Gespannt wurde auf die familieninterne Endabrechnung am Abend gewartet: Da hatte Anna Schroeders (24) mit dem Käfer die Nase - oder besser gesagt: die Motorhaube - vorn.
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