Oldtimerbus zaubert ein Lächeln in die Gesichter

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
12462824.jpg
Mit dem Oldtimerbus von West Verkehr aus dem Jahr 1953 gingen die ausgelosten Abonnenten unserer Zeitung auf Tour: Ziel der Fahrt war der neu gestaltete Westzipfel in der Gemeinde Selfkant. Fotos (3): agsb Foto: agsb
12462854.jpg
Am westlichsten Punkt Deutschlands griffen Teilnehmer der Tour zum Fotoapparat, um den Besuch an dem besonderen Ort im Bild festzuhalten. Foto: agsb
12462840.jpg
Im Depot der West Verkehr entdeckten die Abonnenten auch den neuen Bus im Design der Standort-Marketingkampagne „Spitze im Westen“. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. „Nostalgie aus den Fünfzigern“ verspricht die Werbung für den Oldtimerbus von West Verkehr. Und in der Tat weckt der über 90 „Pferdestärken“ verfügende Daimler-Benz-Bus aus dem Jahr 1953 mit seiner Rundum-Panorama-Verglasung und der langen Motorhaube nostalgische Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.

Davon konnten sich jetzt 25 ausgeloste Abonnenten unserer Zeitung überzeugen, die im Rahmen einer ­Aboplus-Aktion zu Gast bei West Verkehr am Unternehmenssitz in Geilenkirchen waren. Zunächst stellte Udo Winkens, Geschäftsführer der West Verkehr GmbH, das Unternehmen vor und führte die Besucher in den Öffentlichen Personennahverkehr im Kreis Heinsberg ein: 188 Mitarbeiter (davon 113 im Fahrdienst) hat West Verkehr.

86 Solo- und Gelenkbusse und neun Kleinbusse im eigenen Besitz sowie 75 Solo- und Gelenkbusse und acht Kleinbusse von Fremdfirmen sind im Einsatz. Die Produktpalette reicht von Schnellbussen über Regional- und Stadtbusse bis zu Multi-Bussen. 5,09 Millionen Kilometer im Jahr umfasst das gesamte Leistungsangebot auf den 32 Linien – plus 51 Linien im Schülerverkehr.

1600 Haltepunkte werden dabei angesteuert. All das wird koordiniert mit Hilfe eines rechnergesteuerten Betriebsleitsystems. Sage und schreibe neun Millionen Fahrgäste im Jahr werden befördert. Wobei rund um die Schulzeiten der Haupteinsatz für die West ansteht; außerhalb der Schulzeiten sei die Fahrgastnachfrage eher gering, räumte Winkens ein. Gerade deshalb seien flexible Angebote wie der telefonisch anzufordernde ­Multi-Bus so wichtig.

Auch beim Rundgang über das Betriebsgelände – durch die Werkstatt und das Depot – erfuhren die Abonnenten Interessantes: So benötigt die West Verkehr im Jahr eine Million Liter Diesel für ihre Busse. Andererseits: Der Einsatz eines Dialysegerätes sorgt dafür, dass „wir pro Jahr 18.000 Liter ­Frischöl sparen“, so Winkens.

Dann aber hieß es, Platz zu nehmen und die Fahrt zu genießen in dem rollenden Schmuckstück aus dem Jahr 1953, das von Busfahrer Jakob Keimes sicher durch die Region gesteuert wurde. Dabei zeigten sich nicht nur die Insassen im Bus begeistert von dieser Tour, sondern auch vielen Passanten am Straßenrand zauberte der Oldtimerbus ein Lächeln ins Gesicht. Da durfte immer wieder mal zurückgewunken werden.

Das Ziel dieser Fahrt war – passend zum Besuch bei der West – der neu gestaltete Erlebnisraum Westzipfel in der Gemeinde Selfkant nahe Isenbruch. Für die meisten Teilnehmer dieser Aboplus-Aktion war dies der erste Besuch am westlichsten Punkt Deutschlands. Sie zeigten sich angetan, von dem, was an dieser markanten Stelle geschaffen worden ist. Natürlich wurden da Fotoapparate gezückt, um den Moment zur Erinnerung im Bild festzuhalten.

Und die Gemeinde Selfkant hatte freundlicherweise für jeden Gast ein kleines Infopaket zusammengestellt, in dem natürlich der bekannte Zipfelpass nicht fehlen durfte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert