Oldtimer-Ausfahrt: Ein Ford T von 1926 ist die neue Nummer 1

Von: red
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Ein Blick zurück ins Jahr 2009: Mit einem Ford T von 1909 konnte Werner Straube aus Jüchen damals nach einem Kupplungsdefekt nicht mehr „auf eigener Achse“ Erkelenz erreichen. Auf einem Abschleppwagen kam die Startnummer 1 ins Ziel. Diesmal soll es aber – wie so oft – eine pannenfreie Fahrt für Straube werden. Foto: Koenigs
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Der „Macher“ der Schnauferl-Ausfahrt: Winfried Peters, Vorsitzender der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die Programmhefte waren schon gedruckt, als die Nennung für das älteste Fahrzeug zurückgezogen werden musste: Eigentlich sollte nämlich ein Rolls-Royce Phantom I aus dem Jahr 1927 am kommenden Sonntag, 3. September, das Feld der rund 100 Oldtimer bei der 18. Auflage der Internationalen Grenzland-Ausfahrt anführen.

Doch Winfried Peters, Vorsitzender der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland und „Macher“ dieser Veranstaltung, fand schnell adäquaten Ersatz, der sogar noch ein Jahr älter ist: So wird nun ein Ford T aus dem Jahr 1926 die Startnummer 1 übernehmen. Dessen Fahrer und Besitzer, Werner Straube aus Jüchen, ist einer der bekannten Köpfe im „Fahrerlager“ der Grenzland-Tour.

Immer wieder war Straube mit besonders alten und besonders sehenswerten Fahrzeugen dabei. Im Jahr 2009 war er – damals mit einem exakt 100 Jahre alten Ford T gestartet – zwar einerseits vom Pech verfolgt, andererseits sorgte er aber für einen besonderen Clou: Mit einem Kupplungsdefekt war Straubes Ford in Wassenberg liegengeblieben – zufällig direkt vor dem Abschleppunternehmen Pesch­mann.

So ging es mit dessen Hilfe zunächst ins Ziel nach Erkelenz, wo der Abschleppwagen mit Pechvogel Straube an Bord und dem Ford von 1909 „huckepack“ mit viel Beifall empfangen wurde. Doch nachdem Straube samt Ford dann ins heimische Jüchen gebracht worden war, ließ ihn die Veranstaltung nicht ruhen. Straube holte einen Ford T von 1912 aus der Garage, fuhr mit diesem Wagen „auf eigener Achse“ noch einmal nach Erkelenz und passierte unter dem Jubel der Zuschauer die Ziellinie – wenn auch „außer Wertung“, versteht sich.

Die besten Wünsche für eine sichere Zielankunft vor hoffentlich großer Zuschauerkulisse gelten so am kommenden Sonntag vor allem Straube, aber natürlich auch allen anderen Schnauferl-Teams.

Präsentiert von unserer Zeitung

Wie bei den vorangegangenen 17 Auflagen ist Erkelenz der Start- und Zielort dieser Veranstaltung, bei der um den Großen Preis der Dekra gefahren wird. Als Medienpartner präsentiert unsere Zeitung diese Oldtimer-Ausfahrt. Als Moderator fungiert vor Ort in Erkelenz ­Regionalredakteur Dieter Schuhmachers.

Der Start auf dem Markt erfolgt um 9.30 Uhr durch den Schirmherrn, Bürgermeister Peter Jansen. Die Teilnehmerfahrzeuge der Baujahre von 1926 bis 1987 werden im Minutenabstand auf die 130 Kilometer lange Strecke rollen, die durch den Kreis Heinsberg und das nördliche Dürener Kreisgebiet führen wird.

Zu den Stationen unterwegs gehört der Sportpark Loherhof in Geilenkirchen am Pater-Briers-Weg, wo die Teilnehmer ab 11.45 Uhr eintreffen werden. Dort haben die Teilnehmer eine Pause von 30 Minuten. Außerdem wird ab 12.45 Uhr der Bosch-Classic-Service Küppers in Linnich an der Robert-Bosch Straße angesteuert; auch dort gibt es für die Teilnehmer eine Pause (von 15 Minuten).

In Erkelenz findet um 13.30 Uhr auf dem Markt eine Präsentation von Fahrzeugen der Marke Glas statt, ehe ab 14.15 Uhr die ersten Teilnehmer zurückerwartet werden. Gegen 16 Uhr sollte auch der letzte Teilnehmer im Ziel sein. Mit Boogie-Woogie-Tänzen wartet der Verein Tigerfeet um 16.30 und 17.30 Uhr auf dem Markt in Erkelenz auf.

Außerdem gibt es gegen 17 Uhr einen Schnauferl-Talk samt Siegerehrung zum Concours d’Elegance, bei dem das von einer Jury ausgewählte schönste Fahrzeug im Feld mit einem Pokal von unserer Zeitung ausgezeichnet wird. Die Siegerehrung der 18. Internationalen Grenzland-Ausfahrt erfolgt schließlich um 18 Uhr am Dekra-Stand.

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