Offene Jugendarbeit sagt: „Hier bin ich”

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In Aktion: Breakdancer im Juge
In Aktion: Breakdancer im Jugendheim St. Lambertus in Hückelhoven. Die offenen Jugendarbeit ist vielfältig.

Kreis Heinsberg. Unter dem Titel „Hier bin ich” steht eine landesweite Kampagne zur Katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen, an der sich auch Einrichtungen aus dem Kreis Heinsberg beteiligen.

Bis zum 31. Oktober gibt es eine Fülle von Veranstaltungen, die auf die Unverzichtbarkeit dieser Arbeit hinweisen sollen.

Der Titel „Hier bin ich” soll dabei aus­drücken, dass jeder Mensch nicht nur im Fokus der Kampagne, sondern auch der alltäglichen Arbeit der Katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit steht. Diese Arbeit, so heißt es von Seiten der beteiligten diözesanen Arbeitsgemeinschaften, sei immer auch ein Angebot, wo jeder vorkomme und das jeden angehe. Die Aktionen im Rahmen der Kampagne, an der sich bis zu 400 Einrichtungen in NRW beteiligen, seien vielfältig und offen, „wie das Gesamtfeld der Katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit vielfältig und offen ist”.

Unterstützt wird diese Aussage durch einen Blick auf das abwechslungsreiche Angebot der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Heinsberg, die sich an den Wünschen und Bedürfnissen der jungen Leute vor Ort orientiert. Ein Beispiel ist Heinsberg, wo völlig neue Wege beschritten werden: Nach den Herbstferien ist nun ein Jugendcafé geöffnet, das mehr als nur ein Treffpunkt sein soll. Auf rund 100 Quadratmetern gibt es viele Freizeitmöglichkeiten von Billard und Kicker bis zur Playstation. ­Außerdem stehen brandneue PCs zur Verfügung, die unter anderem für Bewerbungsschreiben genutzt werden können. Ansprechpartnerin ist Sabrina Kolodziej.

In Geilenkirchen kümmert sich Irmgard Baldes im Jugendzentrum NewCom um Kinder und Teenies. Neben offenen Treffs gibt es unter anderem einen Kochclub, kreative Angebote, Aktionstage und Ferienspiele. Eine Hausaufgabenbetreuung für Migranten und sozial benachteiligte Grundschüler sowie ein Schülercafé runden das Angebot ab. Im Rahmen der Kampagne gibt es am 26. Oktober eine Kinderdisco mit Karaokesingen.

Das Jugendzentrum De Schuer in Wegberg bietet unter Leitung von Jochen Ostländer unter anderem viermal wöchentlich einen offenen Treff für Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Ferien- und Sonderaktionen. Im Sommer werden Ferienfahrten für Kinder und im Herbst für Jugendliche angeboten.

Die Offene Jugendarbeit Waldfeucht verfügt über kein eigenes Haus, nutzt stattdessen die Räume von Pfarrgemeinden und Vereinen. Dadurch finden die Angebote an verschiedenen Orten statt - wechselweise für jeden quasi vor der Haustür. Jede Woche organisiert Rabea Philippen zudem einen Treff am Skateplatz. Schwerpunkte des umfangreiches Angebots sind Mädchenarbeit, Kreatives und Künstlerisches sowie Bildungsarbeit.

Im Katho Erkelenz führt Christine Meyers die viel beachtete Arbeit ihrer Vorgängerin Cornelia Scheerers fort und möchte gemeinsam mit Ehrenamtlern dem Angebot weiteres Profil geben. Die große Anerkennung, die das katholische Jugendzentrum genießt, soll unter ihrer Leitung aufrecht­erhalten bleiben.

Das Jugendzentrum Alte Schule des Pfarrverbandes St. Servatius Selfkant in Höngen wird von Franz-Josef Stoffels geleitet. Neben mobilen Freizeitangeboten und verschiedenen Gruppenangeboten liegen die Schwerpunkt-Projekte im Bereich Prävention von Alkohol- und Drogenmissbrauch. Daneben gibt es unter anderem Ferienprogramme und Bildungsfahrten zum Thema Rechtsradikalismus und Nationalsozialismus.

Melanie Kohnen möchte im Jugendheim St. Lambertus Hückelhoven junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen abzubauen. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Kinder- beziehungsweise Jugendtreff bis zum Breakdance und zu Ferienspielen. Schwerpunkt des Hauses ist die Mädchenarbeit. Beitrag zur Kampagne war ein Comic-Workshop für Zehn- bis 13-Jährige.
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