Obermeister trotz der Finanzkrise verhalten optimistisch

Von: ej
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20 neue Gesellen als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik feierten in der Oberbrucher Festhalle ihren Ausbildungsabschluss mit der Lossprechung durch Obermeister Wilfried Wiesenborn (r.); mit Urkunde in der Mitte: Innungssieger Michael Buhren. Foto: Jennes

Kreis Heinsberg. Der Beruf des Anlagenmechanikers, ob für Wärmetechnik oder für Wassertechnik, ist anspruchsvoll. Die erfolgreiche Ausbildung in diesem Handwerk bietet Zukunftsperspektiven.

Insgesamt 20 neue Gesellen erhielten nach der Lossprechung durch Obermeister Wilfried Wiesenborn bei der Feier der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Heinsberg in der Oberbrucher Festhalle ihren Gesellenbrief als Abschluss ihrer Grundausbildung, wie der Obermeister allerdings betonte.

Das SHK-Handwerk löse sich mehr und mehr von der reinen Versorgung mit Gas, Wasser und Wärme hin zu Tätigkeitsfeldern wie Komfort, Sicherheit und Energiesparen. Trotz aktueller Finanzkrise zeigte der Obermeister verhaltenen Optimismus.

Das Handwerk spüre die Krise schon seit Jahren und sei dabei zu lernen, wie man damit leben müsse. Die Krise könne nämlich auch eine geradezu schöpferische Kraft ausüben und die Situation des eigenen Betriebes stärken. „Freuen wir uns aber zunächst über den Erfolg von heute”, gratulierte er den neuen Gesellen zu guten und teilweise sogar sehr guten Prüfungsergebnissen.

„Unsere Zukunft sind qualifizierte Handwerker, die nicht nur reden, sondern auch etwas können”, betonte der stellvertretender Kreishandwerksmeister Heinz-Peter Dahmen in seinem Grußwort und verband seine Glückwünsche an die Gesellen zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung mit dem Appell, sich auch in Ehrenämtern zu engagieren.

„Das Handwerk denkt in Generationen, nicht in Quartalen”, zitierte Paul-Günther Threin, Schulleiter des Berufskollegs Erkelenz, in seinem Grußwort Otto Kentzler, den Präsidenten des Deutschen Handwerkskammertages. Mit dieser Einstellung habe das Handwerk noch jede Krise überstanden. Er forderte die Meister und Betriebsinhaber auf, den hohen Stand an Ausbildungsplätzen beizubehalten, um nach der Krise gerüstet zu sein. Den Gesellen gratulierte er zur gezeigten Leistung, denn ohne Disziplin und Arbeit sei eine Gesellenprüfung nicht zu schaffen.

Gemeinsam mit dem Prüfungsvorsitzenden Arnold Krings, dem Lehrlingswart Wolfgang Balling und dem Geschäftsführer Johannes Willms von der Kreishandwerkerschaft überreichte Obermeister Wiesenborn die Gesellenbriefe und zeichnete Michael Buhren (Erkelenz), der seine Ausbildung in der Wärmetechnik bei der Firma HSP Heizung Sanitär Partner in Erkelenz absolvierte, als Innungssieger aus.

Heiner Laumen dankte im Namen der Gesellen den Ausbildern, Lehrern und Eltern für ihr Engagement. Den musikalischen Rahmen gestaltete Gregor Krings.
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