Kreis Heinsberg - NRW-Stiftung als Partner und „Türöffner“

NRW-Stiftung als Partner und „Türöffner“

Von: Monika Baltes
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Volles Haus im Beecker Flachsmuseum. Mehr als 50 Vereinsvertreter waren der Einladung der NRW-Stiftung gefolgt. Foto: Monika Baltes
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Gäste und Gastgeber vor dem Flachsmuseum: (v.l.) Landrat Stephan Pusch, der Präsident der NRW-Stiftung Kurt Harry Voigtsberger, WDR4-Moderatorin Carina Vogt, Flachsmuseum-Hausherr Josef Jansen und der Wegberger Bürgermeister Michael Stock.
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Kurzweilig: Georg Wimmers unterhielt die Teilnehmer mit „handgemachter Musik“.

Kreis Heinsberg. Ins Beecker Flachsmuseum hatte die NRW-Stiftung zum 3. Stiftungstag eingeladen, um einen umfassenden Überblick über Ziele und Fördermöglichkeiten zu bieten. „Volles Haus“ meldete der Hausherr des Flachsmuseums, Josef Jansen, mehr als 50 Vertreter der Naturschutz-, Heimat- und Kulturvereine aus dem Kreis Heinsberg und aus Mönchengladbach waren gekommen.

„Gemeinsam für Natur, Heimat und Kultur“ machte sich die NRW-Stiftung mit den Zuhörern auf, um die Arbeit der Stiftung vorzustellen, Entscheidungen transparent zu machen, Kriterien für die Förderung aufzuzeigen und bisherige Natur- und Kulturprojekte im Kreis Heinsberg und in Mönchengladbach vorzustellen.

200 Anträge jährlich

„Wir reisen bewusst in die Regionen, um mit den Menschen zu reden, Möglichkeiten ganz praktisch und konkret ausloten“, erklärte der Präsident der NRW-Stiftung, der frühere NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger. Mit weiteren Vertretern des Vorstands, Mitarbeitern der Geschäftsstelle und Förderpartnern aus der Region stand er zudem für Auskünfte und individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Charmant führte WDR4-Moderatorin Carina Vogt durch das Programm, plauderte über rote Socken und ihre Gemeinsamkeiten mit Harry Voigtsberger (nein, es waren nicht die roten Socken, sondern das Geburtsland Bayern) und entlockte ihren Talkgästen wertvolle Informationen für die Vereinsvertreter. Von rund 200 Anträgen jährlich berichtete Martina Grote, Geschäftsführerin NRW-Stiftung und Förderverein, etwa 100 davon werden bewilligt. Ehrenamtlich-bürgerschaftliches Engagement will die Stiftung unterstützen, Bemühungen um Naturschutz, denkmalgeschützte Gebäude und die Aufarbeitung historischer Spuren fördern. Wie der Antrag gestellt wird, wie und wann eine Entscheidung fällt und was danach passiert – auch Martina Grote wurde konkret. Vereinsvertreter von erfolgreich abgeschlossenen Projekten im Kreis Heinsberg und aus der Stadt Mönchengladbach berichteten von ihren durchweg positiven Erfahrungen. Auch das Flachsmuseum in Wegberg-Beeck wurde schon mehrfach von der NRW-Stiftung unterstützt.

Zu direkten Nachfragen nutzten die Zuhörer die anschießende offene Diskussionsrunde. Bei der Frage, wie „wir die Schüler ins Museum bekommen – versicherungs- und transporttechnisch“ stellte Martina Grote die „Heimat-Touren NRW – unterwegs im eigenen Land“ vor. Klassenausflüge zu rund 300 landesweit ausgewählten Zielen (Museen, Ausstellungen, Naturschutzzentren, Biologische Stationen) sind mit Hilfe der NRW-Stiftung zum Nulltarif zu erreichen. Eine Mut machende Antwort hatte Präsident Harry Kurt Voigtsberger am Schluss des offiziellen Teils auch für den Teilnehmer, der nachfragte, ob die Stiftung auch als „Türöffner“ fungiere. Als Partner sehe sich die NRW-Stiftung – und natürlich überlege man, ob eventuell jemand anders helfen könne. Denn: „Für ein wichtiges Projekt muss es Wege geben, zu helfen.“

Georg Wimmers übernahm mit „handgemachter Musik“ die musikalische Begleitung des 3. Stiftungstages. Kurzführungen durch das Flachsmuseum und das benachbarte Museum für Europäische Volkstrachten rundeten das Programm ab.

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