NRW-Finanzminister Helmut Linssen in Heinsberg: „Die Finanzen müssen konsolidiert werden”

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Kreis Heinsberg. „Pünktlich wie die Sonnenuhr”, strahlte NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen, als er am Montagnachmittag um 15.30 Uhr die Stufen zur Heinsberger Stadthalle hinaufkam.

Dort schaute ihm allerdings der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Bernd Krückel weniger erfreut entgegen. Er war gemeinsam mit Winand Ruland für die Senioren-Union und Marwin Altmann für die Junge Union einer der drei gastgebenden Vorsitzenden. Und drinnen im Saal warteten zu dieser Zeit gerade mal gut 20 Zuhörer auf den prominenten Gast aus Düsseldorf - viele davon CDU-Vertreter oder Senioren.

Ursprünglich sei ein Fachgespräch mit Vertretern der örtlichen Banken geplant gewesen, erklärte Krückel dem Minister. Nachdem sich jedoch Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei der Frauen-Union angekündigt habe, sei auch der Wunsch der Senioren-Union nach einer eigenen Wahlkampfveranstaltung mit einem Mitglied der Landesregierung erfüllt worden. Dass sich auch kaum junge Leute eingefunden hätten, sei der Uhrzeit geschuldet, räumte Altmann bei der offiziellen Begrüßung des Gastes in der Halle ein. Kurz informierte er den Minister über die gute Zusammenarbeit zwischen Senioren-Union, Junger Union und Schüler-Union im Kreis Heinsberg an einem Generationen-Stammtisch.

Er freue sich, wieder einmal in Heinsberg zu sein, begann Linssen seine Ausführungen. Der Kreis sei ähnlich strukturiert wie sein Heimatkreis Kleve. Über die Feststellung, dass er sich eine „generationengerechte Politik” oder „Politik für Generationen” - so das Motto der Veranstaltung - nicht erst in seinem Alter auf die Fahne geschrieben habe, kam er schnell zu seinem eigentlichen Thema, zur „nachhaltigen Finanzpolitik”. Eine Konsolidierung der Finanzen müsse in der kommenden Legislaturperiode im Interesse der nächsten Generation Priorität haben, erklärte er. Wichtig sei allerdings auch, die Kommunalfinanzierung sicherzustellen und weiter in Bildung sowie Forschung und Innovation zu investieren. Immerhin habe man bisher schon 24 entsprechende Institute nach Nordrhein-Westfalen holen können.

„Das nehme ich mit”, antwortete er auf die Anregung aus dem Publikum, für das Industrie- und Gewerbegebiet Lindern auch über die Ansiedlung eines Forschungsinstituts nachzudenken.
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