Kreis Heinsberg - Nordic Walking: „Wenn man es einmal kann, kann man es”

Nordic Walking: „Wenn man es einmal kann, kann man es”

Von: hewi
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Zum fünften Mal: Im Wegberger Stadtteil Dalheim-Rödgen fand wieder der West-Wander- und Walkingtag statt, der vom TV Büch-Arsbeck in Zusammenarbeit mit dem Energieunternehmen ausgerichtet wurde. Foto: Kerkhoff

Kreis Heinsberg. Nordic Walking hat sich als Breitensport durchgesetzt. Es ist auch für ungeübte Freizeitsportler geeignet und lässt sich nach einer Einführung durch einen Trainer auch schnell praktizieren.

Im Wegberger Stadtteil Dalheim-Rödgen findet alljährlich der West-Wander- und Walkingtag statt, der nunmehr bereits zum fünften Mal vom TV Büch-Arsbeck in Zusammenarbeit mit dem Energieunternehmen ausgerichtet wurde. Franz Peter Jansen (West/NVV) betonte, dass die Teilnehmerzahl - trotz der an sich negativen Wetterprognose - letztlich doch sehr gut ausgefallen sei. Über 200 Freizeitsportler hatten den Weg zum Parkplatz an der Roermonder Bahn gefunden, um an einem der Schnupperkurse, an einer der geführten Walking-Runden oder an der Wanderung teilzunehmen.

Damit auch Ungeübte teilnehmen konnten, hatten die Organisatoren eigens rund Hundert Paar Walkingstöcke mitgebracht. Doch die meisten der Teilnehmer hatten ihre eigenen Stöcke dabei und schätzten vor allem die Aussicht, in angenehmer Begleitung eine Runde im Meinweggebiet durch den Wald und die Heide zu drehen. Viele Teilnehmer nutzen diese Möglichkeit schon seit Jahren und sind in den geführten Gruppen mit von der Partie.

Außerdem gab es bei der Veranstaltung eine Hüpfburg für die Kinder, vielseitige Verpflegung und wissenswerte Informationen rund um das Thema Gesundheit und gesundes Schuhwerk.

Neu war in diesem Jahr die Möglichkeit, in der Disziplin Walking und Nordic Walking über eine Distanz von sieben Kilometern die Prüfung für das Sportabzeichen abzulegen. Rund 20 Freizeitsportler nutzten diese Chance.

Den durchschnittlichen Teilnehmer am Walkingtag beschrieb Jansen als weiblich, zwischen 40 und 50 und gesundheitsbewusst. Mit der Teilnehmerzahl zeigte er sich ebenso zufrieden wie die TV-Vorsitzende Ingrid Welfers. In den letzten Jahren waren es zwar schon bis zu 400 Teilnehmer. Dass es jetzt weniger gewesen seien, spreche dafür, dass sich Walking durchgesetzt habe, sagte Jansen. Denn vor allem die Teilnehmerzahl bei den Schnupperkursen sei deutlich gesunken. Dies belege, dass vorher schon viele geschnuppert hätten und es jetzt eben könnten. In den Kursen lernten die Teilnehmer vor allem, sich gut aufzuwärmen. Und sie lernten die Technik der richtigen Fortbewegung. „Das ist wie Radfahren. Wenn man es einmal kann, kann man es”, so eine Walkerin kurz vor dem Start zur 12,5-Kilometer-Distanz. Neben der langen Route waren auch fünf und zehn Kilometer als Strecken im Angebot, sodass auch für weniger trainierte Teilnehmer etwas dabei war.

Auf dem Programm stand auch die traditionelle Heidewanderung, mit der das jährliche Wandertreffen an der Roermonder Bahn bereits vor rund 25 Jahren seinen Anfang genommen hatte.

Es sei zu begrüßen, dass sich Nordic Walking als Breitensportart durchgesetzt habe, erklärte Ingrid Welfers. So hätten auch an sich unsportliche Menschen die Möglichkeit, ohne großen Aufwand etwas für ihre Gesundheit zu tun.
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