Nikolic eilt beim Schach von Brett zu Brett

Von: agsb
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Alle Partien gewonnen: Der bosnische Schachgroßmeister und amtierende Seniorenweltmeister Predag Nikolic (r.) erwies sich im Selfkant als sehr sympathischer Sportsmann. Foto: agsb

Selfkant-Süsterseel. Ihm konnte keiner das Wasser reichen: Der bosnische Schachgroßmeister und amtierende Seniorenweltmeister im Schach Predrag Nikolic weilte in Waldschänke Neiß und spielte dort gegen zehn Schachspieler aus dem Raum Selfkant ein Simultan-Schach-Spiel.

Bereits im Vorfeld waren alle Teilnehmer froh, bei dem Simultan-Schach-Event mit Predrag Nikolic dabei sein zu dürfen. Die Nervenanspannung bei den Schachspielern war derweil groß. Die Freie Schach-Initiative Selfkant hatte eingeladen. In dieser Gruppe spielt man Schach aus Leidenschaft und ohne jeden Vereinszwang.

Lockerer Typ

In der Waldschänke Neiß begrüßte Wilfried Schmitz alle Teilnehmer und stellte den Großmeister im Schachspiel vor. Dieser erwies sich von Beginn an als lockerer Typ, stand Rede und Antwort und auch während des Spieles plauderte er über viele Partien in seiner Laufbahn, erzählte auch unterhaltsame und lockere Geschichten.

Er huschte dabei von Schachbrett zu Schachbrett und machte seine Züge. Darüber, wie das schnell das ging, konnten die Besucher nur staunen. Keiner der anderen Schachspieler konnte auch nur ansatzweise ein Spiel gewinnen.

Predag Nikolic überließ es jedem Spieler, wann der eigene Zug gemacht werden sollte. Wobei alle Anstrengungen, den Schach-Könner zu besiegen, am Ende erfolglos blieben. Nach der ersten Runde bot der Großmeister eine weitere an und erwies sich als äußerst sympathischer und kommunikativer Sportsmann – und bot noch eine weitere Runde an.

Auch dabei bewegte sich der Seniorenweltmeister wieder flink von Brett zu Brett durch den Saal – und gewann wieder alle Partien in kurzer Zeit. Es wurde ohne Zeitvorgabe gespielt, sonst wären die Teilnehmer noch mehr ins Schwitzen gekommen.

Trotz der Niederlagen machte es allen Teilnehmern sehr viel Spaß, gegen den Schachgroßmeister zu spielen. Auch nach den Partien hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, mit dem Weltmeister ins persönliche Gespräch zu kommen.

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