NGG setzt sich für mehr Arbeitnehmerrechte ein

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Kreis Heinsberg. Seit Ende 2008 besteht laut Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein breites Bündnis im Heinsberger Raum, das sich auf die Fahnen geschrieben habe, die innerbetriebliche Mitbestimmung und die Arbeitnehmerrechte der Beschäftigten in der Region zu stärken.

Der Zusammenschluss aus der NGG, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), dem Bistum ­Aachen und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) konzentriere sich seit Bestehen auf die Betriebe, in denen weder Betriebsräte existieren würden noch eine Tarifbindung vorherrsche.

„Fehlende tarifliche Vereinbarungen und das Verhindern von innerbetrieblicher Mitbestimmung durch viele Geschäftsführungen in diesen Betrieben führt dazu, dass die Beschäftigten ohne Rechtssicherheit da stehen und sich selbst überlassen sind. Dies läuft unserem Verständnis von Tarifpartnerschaft und innerbetrieblicher Demokratie entgegen”, so Peter Mogga, Geschäftsführer der NGG Aachen.

„Seit fast 30 Jahren gibt es den Schwerpunkt im Bistum Aachen mit dem Ziel, die Kluft zwischen den Arbeitnehmern und der Kirche zu überwinden. Die KAB im Bezirksverband Heinsberg und die Arbeitsstelle Pastoral in der Arbeitswelt im Bistum Aachen tun dies in der Parteinahme für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben und Unternehmen in der Region Heinsberg. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Gewerkschaften. Um den Aufbau von Mitbestimmungsorganen zu fördern, unterstützen wir die NGG bei ihrem Ziel, die Beschäftigten über ihre Rechte zu informieren und gewerkschaftliche Strukturen zu schaffen”, so Johannes Eschweiler, Pastoralreferent für die Region Heinsberg.

Die NGG plant in den nächsten zwei Wochen vor mehreren Betrieben im Kreis Heinsberg in Aktion zu treten und Infoflyer an die Beschäftigten zu verteilen. Sie verspricht sich davon hauptsächlich „eine Aufklärung der Beschäftigten, die diese mittelfristig zu mehr Mut in Sachen Mitbestimmung und Einforderung von Rechten bewegen soll”.
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