Hückelhoven - Neujahrsempfang mit humoriger kleiner Störung

Neujahrsempfang mit humoriger kleiner Störung

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Auf dem Neujahrsempfang in Hückelhoven zog Bürgermeister Bernd Jansen eine positive Bilanz. Viele Persönlichkeiten aus der ehemaligen Zechenstadt waren der Einladung zum diesjährigen Neujahrsempfang gefolgt. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters war die Aula so voll wie sonst nur selten. Zum Beginn seiner Ansprache machte Bürgermeister Bernd Jansen auch gleich ein wenig Werbung in eigener Sache. Dies sei «die fünfte und hoffentlich nicht die letzte Neujahrsansprache», die er als Bürgermeister halten könne.

Die Kultur und das Veranstaltungswesen der Stadt standen im Mittelpunkt seiner Ansprache. In diesem bereich setze die Stadt darauf, die Kräfte zu vereinen.

Gute Kooperation und zielstrebige Zusammenarbeit in diesem Bereich bezeichnete er als Hückelhovener Markenzeichen. Die Arbeit des Kulturringes, in dem die Vereine selbständig über die Verwendung der Mittel entscheiden, habe sich ebenfalls bewährt.

Aus dem Wirken des Kulturringes seien besondere Veranstaltungen wie das alle zwei Jahre stattfindende Kulturfest oder das Projekt „Kunst am Fluss” entstanden.

Von Comedy über Klassik bis Musical reiche das kulturelle Angebot der Stadt. Auch mit Veranstaltungen wie dem Stadtmusikfest oder den Jugendfilmtagen habe die Stadt ihren kulturellen Ruf gefestigt.

Dabei stehe das Motto Klasse statt Masse im Vordergrund.

Gestört wurde Jansens Rede von zwei Gästen, die lauthals schwadronierend den Weg durch die Zuschauerreihen suchten.

Aus dem virtuellen Ort Saffelen waren Hastenraths Will und Löschmeister Jackels, besser bekannt als das Rurtal-Trio, nach Hückelhoven gekommen, um „bei C & A eine lange Unterhose mit Eingriff” zu kaufen.

Dafür seien sie jedoch ein Jahr zu früh dran, erklärte Jansen und verwies auf die vielen weiteren Einkaufsmöglichkeiten, die die Stadt biete.

Hückelhoven sei attraktiv für Familien, betonte Jansen und hob hervor, dass die ehemalige Zechenstadt im Altersdurchschnitt die „jüngste Stadt im Kreis” sei.

Neben dem flächendeckenden offenen Ganztagsangebot an den Grundschulen nannte er auch die musikalische Früherziehung und das Theaterangebot für Grundschüler als belege dafür, dass der Stadt die Jugend am Herzen liege.

„Unsere Zukunft liegt in den Erwachsenen von morgen”, betonte er. Darüber hinaus nannte er die Integration aller Menschen und die Bildung von Netzwerken bei vereinen und anderen Organisationen als wichtige Ziele der Stadt.

Bildung bezeichnete er als „A und O des Weiterkommens”, weshalb auch zukünftig in die Schulen der Stadt investiert werde. Die Entscheidung über eine weitere Gesamtschule im Nordkreis am Standort Ratheim hänge vom Schulentwicklungsplan des Kreises ab, der für dieses Jahr zu erwarten sei.

„Wir sind solide aufgestellt”, erklärte Jansen mit Blick auf die städtischen Finanzen. So haben sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in den letzten Jahren auf rund 10 Millionen Euro verdreifacht.

Im vorigen Jahr konnten allein 500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, sodass insgesamt 7200 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zu verzeichnen seien.

Für 2009 kündigte er Investitionen in Höhe von rund 10 Millionen Euro an, die zur Stützung kleiner und mittelständischer Betriebe betragen werden. Die Anwesenden forderte er auf, mit Optimismus und Mut zur tat zu schreiten.
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