Neues Lesefutter für Bibliotheken im Kreis

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Die beiden Mentor-Vorsitzenden Heinrich Spiegel (rechts) und Peter Kaiser (links) brachten dem Leiter der Heinsberger Bücherei, Gerd Sonntag, neues Lesematerial für den Einsatz der Mentoren. Foto: Mentor

Kreis Heinsberg. Cowboy Klaus, Raubritter Rocko, Prinzessin Fibi und Frerk, der Zwerg: All diese Gestalten spielen eine Hauptrolle im neuen Lesefutter, das der Verein Mentor – Die Leselernhelfer Kreis Heinsberg jetzt an die Bibliotheken in Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven übergeben hat.

Die Kooperation mit den öffentlichen Stadtbüchereien erleichtert es dem Verein, seinen Mentorinnen und Mentoren die speziell von Literaturpädagogen zusammengestellte Kinderbuch-Lektüre zur Verfügung zu stellen. „Wir freuen uns sehr, dass die Bibliotheken die Arbeit unserer Leselernhelfer unterstützen, indem sie ihnen in der Nähe ihres jeweiligen Wohnortes die Bücher für einen längeren Zeitraum als üblich ausleihen“, bedankte sich Mentor-Vorsitzender Heinrich Spiegel. Denn die Jungen und Mädchen, die von den Mentoren in ihrer Lesekompetenz gefördert werden, sollen genau die Zeit bekommen, die sie für das Textverständnis ihrer Lektüre brauchen.

Seitdem Mentor vor einem knappen Jahr im gesamten Kreis mit der Leseförderung begonnen hat, konnten 90 Schüler und Schülerinnen an 35 Grund- und weiterführenden Schulen betreut werden. Zurzeit stehen 45 Kinder und Jugendliche, darunter viele aus Hückelhoven und Geilenkirchen, auf der Warteliste. „Alle Mentoren werden von uns auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und begleitet“, warb Peter Kaiser, zweiter Vorsitzender, um neue Leselernhelfer.

Zur Förderphilosophie von Mentor gehören die individuelle Eins-zu-Eins-Betreuung, das auf Vertrauen bauende pädagogische Verhältnis zwischen Lesekind und Leselernhelfer, sowie die entspannte Lernatmosphäre ohne Zeit- und Notendruck. „Das Mentoring ist keine Einbahnstraße“, ergänzte Heinrich Spiegel. „Die Mentoren bekommen von den Kindern ein Feedback aus Offenheit, Zuneigung und Lernbereitschaft zurück. Das ist oft sehr bereichernd.“

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