Neues Hallenbad: Jugendversammlung äußert Wünsche

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Erkelenz. Das neue Hallenbad in Erkelenz soll einen Sprungturm haben, eine aufregende Rutsche sowie Sitz- und Liegebereiche bieten.

Außerdem soll es einen markanten Namen tragen und die für das bisherige Hallenbad gültigen Eintrittspreise behalten. Und es soll eine Snackbar geben.

Dies sind die wichtigsten Anliegen, die bei einer Jugendversammlung geäußert wurden. Jugendpfleger Markus Wilmer hatte dazu gemeinsam mit dem TKJE (Team Kinder- und Jugendbetreuung Erkelenz) in die Mensa der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz eingeladen.

Rund ein Dutzend Teilnehmer zwischen neun und 21 Jahren konnte er begrüßen. Grundschüler der Astrid-Lindgren-Schule waren ebenso vertreten wie Jungen und Mädchen der beiden Gymnasium und der Europaschule. Sicherlich, so seine Einschätzung, hätte die Zahl der Kinder und Jugendlichen größer sein können, allerdings seien die Wünsche und Anregungen durchaus repräsentativ.

„Mehr Wünsche und andere Kritikpunkte hätten mehr Teilnehmer auch nicht äußern können”, meinte er und konnte dabei auf die sich oft wiederholenden Beiträge berufen. Bei einer Bestandsaufnahme ergab sich als Fazit, dass die negativen Aspekte beim bisherigen Hallenbad überwiegen.

Es sei alt, baufällig, öde, langweilig, unhygienisch und biete keine besonderen Attraktionen. Pluspunkte seien die Öffnungszeiten, die aber am Wochenende noch ausgeweitet werden sollten, die Preise und die Lage. Die Kombination aus Freibad und Hallenbad sollte nach dem Wunsch auf jeden Fall bestehen bleiben. Insofern gab es keine Diskussion um einen anderen Standort für das Hallenbad als die Liegewiese des Freibades.

Dabei müsse aber eine Liegeweise unbedingt erhalten bleiben. Als reizvoll und erstrebenswert wird auch eine Verbindung zwischen dem Becken im Hallenbad und dem Außenbecken angesehen. Wilmer sicherte den interessierten Kindern und Jugendlichen zu, er werde die Ergebnisse der Versammlung der Verwaltungsspitze vortragen, damit sie in die Planung eines Neubaus einfließen können. „Kostenlos” ist dabei sicherlich ein Vorschlag: ein Name für das Bad. Er soll aber nicht an eine Person angelehnt sein, sondern sich auf Erkelenz beziehen.
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