Erkelenz - Neues Gesicht für Ausgang Kölner Straße

Neues Gesicht für Ausgang Kölner Straße

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:
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So wird sich der Eingang der Kölner Straße in Richtung Kölner Tor im Frühjahr 2013 dem Fußgänger darstellen. Die neue Fassade der Volksbank wird dem Stadtbild ihren Stempel aufdrücken. Sie korrespondiert mit dem Neubau des Amtsgerichtes (links), das aber erst später fertig wird. Repro: Koenigs

Erkelenz. Nach acht Stunden intensiver Beratung, Diskussion, Analyse, schriftlicher Bewertung, mündlicher Erläuterung, fachlich-sachlicher Hintergrundinformationen - kurz: Nach allem, was eine verantwortungsvolle und unabhängige Jury leisten muss, stand das Ergebnis fest: Den Neubau der Volksbank am Konrad-Adenauer-Platz wird das Büro „Kresing Architekten” aus Münster realisieren.

Die zehn eingereichten Entwürfe für den Neubau waren in einem anonymisierten Verfahren nach den Regeln für die Auslobung von Wettbewerben (RAW) vorgestellt worden. „Alle Arbeiten waren auf hohem Niveau”, so Professor Dr. Droste. „Sie alle hatten eine anspruchsvolle Aufgabenstellung und komplexe Vorgaben zu erfüllen.”

Das Projekt, das die Volksbank Erkelenz im zweiten Quartal des kommenden Jahres in Angriff nimmt, wird das Gesicht der Stadt Erkelenz nachhaltig zum Positiven verändern: Der bisher eher trist und öd erscheinenden Platz vor dem Bahnhof als Eingang zur Kölner Straße wird optisch ganz erheblich aufgewertet. „So eine Chance bekommt man als Stadt nicht alle Tage”, freute sich ganz offensichtlich der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg.

„Die Entscheidung ist am Ende einstimmig gefallen und betont sachlich begründet worden”, sagte Dr. Veit Luxem, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erkelenz bei der Präsentation des Siegerentwurfes für das neue Volksbankgebäude am Freitag im Hotel am Park in Hückelhoven.

Professor Dr. Volker Droste, als einer von vier Architekten Vorsitzender der achtköpfigen Jury, nannte einen weiteren wichtigen Grund für das Urteil des Gremiums: „Der Entwurf reagiert sensibel auf den Standort und ist zukunftstauglich. Insbesondere erfüllt er aber den Wunsch des Auftraggebers nach einer wirtschaftlich und funktional vernünftigen Hauptstelle.” Der jetzige Baubestand, also das vorhandene Volksbank-Gebäude, und der Neubau werden die gewünschte homogene Einheit bilden.

Die Volksbank Erkelenz habe sich jetzt zu dem Neubau entschlossen, so Dr. Veit Luxem, „weil die Dinge, die nach der Fusion anzupacken wichtiger war, erledigt haben und weil wir jetzt endlich die Gelegenheit zum Kauf des Nachbargebäudes hatten”.

Auf den zweiten Platz wählte die Jury eine Arbeit des Architektur-Büros Bock-Partner aus Coesfeld. Ebenfalls in die Preisränge kamen die Vorschläge des Architekturbüros Viethen (Erkelenz) und der Architekturgalerie Greven (Hückelhoven).

Vorstandsvorsitzender Dr. Veit Luxem zum zeitlichen Rahmen: „Wenn alles planmäßig läuft, beziehen wir das Gebäude im Frühjahr 2013.” Über den finanziellen Rahmen wollte Luxem am Freitag keine Angaben machen.
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