Neuer Service-Stützpunkt für Lkw und Busse entsteht

Von: Petra Wolters
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So soll es später aussehen: D
So soll es später aussehen: Die Werkstatt wird hinter acht Rolltoren über vier durchfahrbare Bahnen verfügen mit einer Prüfstraße und drei Gruben. Hinzu kommen eine Vierstempel-Hebebühne und eine Krananlage. In einem zweiten Bauabschnitt sind auf weiteren knapp 500 Quadratmetern Nutzfläche zwei weitere Gruben geplant. Repro: Wolters

Heinsberg-Dremmen. Wo jetzt am Ende der Stichstraße von der Gladbacher Straße ins Industrie- und Gewerbegebiet Dremmen Richtung Autobahn noch halbhoch der Mais steht, soll bis zum Jahresende ein neuer Service-Stützpunkt für Lkw und Busse von MAN für den Kreis Heinsberg entstehen.

Das neue Unternehmen entsteht als Zusammenschluss der bisher an der Heinsberger Industriestraße ansässigen Autohaus J. Neuner GmbH und der Hanisch Nutzfahrzeuge GmbH & Co KG in Rath-Anhoven. Firmieren wir es unter dem Namen „Truck & Bus Service Heinsberg GmbH & Co KG”.

1500 Quadratmeter Nutzfläche

Die Erdarbeiten für das neue Servicezentrum sollen bereits in dieser Woche durchgeführt werden, in einem ersten Bauabschnitt dann auf dem gut 8000 Quadratmeter großen Grundstück eine Werkstatt mit rund 1200 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Hinzu kommen ein Lager, Sozialräume, die Verwaltung sowie ein großzügig gestalteter Empfangs- und Verkaufsbereich. Insgesamt wird das neue Unternehmen damit über knapp 1500 Quadratmeter Nutzfläche verfügen.

Die Werkstatt soll hinter acht Rolltoren über vier durchfahrbare Bahnen verfügen mit einer Prüfstraße und drei Gruben. Hinzu kommen eine Vierstempel-Hebebühne und eine Krananlage.

In einem zweiten Bauabschnitt sind auf weiteren knapp 500 Quadratmetern Nutzfläche zwei weitere Gruben geplant.

Mit ihren 18 Mitarbeitern wollen Jörg Hanisch und Harald Küppers, die beiden Geschäftsführer und Gesellschafter des neu gegründeten Unternehmens, ab Ende des Jahres einen umfassenden Service bieten, von A wie Abschleppen über die komplette Karosserieinstandsetzung bis W wie Wartung.

In den beiden bisherigen, kleinen Betrieben seien all diese Arbeiten nicht mehr wirtschaftlich durchführbar gewesen, begründeten die beiden Geschäftsführer ihre neue Initiative bei ihrem ersten Spatenstich, zu dem auch Bürgermeister Wolfgang Dieder und Wirtschaftsförderer Bert Dohmen gekommen waren. Es habe mehrere Überlegungen für die neue Standortwahl gegeben, erklärten die beiden.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt, vor allem mit dem Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Bert Dohmen, sei jedoch ausschlaggebend gewesen. Die direkte Autobahnanbindung komme als wichtiger Faktor hinzu.

„Es freut mich, dass sich ein solches Zentrum für den Kreis Heinsberg in der Kreisstadt ansiedelt”, betonte der Bürgermeister in seinem kurzen Grußwort.
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