Neuer Kalender zeigt Vielfalt, Eigenart und Schönheit vor Ort

Von: disch
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Eine Wildblumenwiese in Wassenberg: Auch dieses Motiv ist im neuen Kreissparkassen-Kalender zu entdecken. Foto: Franz Schotten jun.

Kreis Heinsberg. „Wir haben in den letzten Jahren erkannt, dass die teilweise massiven Eingriffe in die Umwelt mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind – und dass die Natur sich nicht so einfach vom Menschen beherrschen lässt. Dies hat zu einem deutlichen Wandel der Sichtweise und einem veränderten Bewusstsein für Natur und Umwelt geführt, sagte Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, am Donnerstag bei der Vorstellung des KSK-Wandkalenders für 2014 in der Filialdirektion in Heinsberg an der Hochstraße.

Seit einigen Jahren würden Anstrengungen unternommen, die den Lebensraum der Natur vor Ort mit seiner Vielfalt, Eigenart und Schönheit sichern würden. „Da insbesondere die renaturierten Flächen zu diesen Maßnahmen gehören, haben wir sie zum Thema unseres Kalenders für 2014 gemacht.“

Denn auch im Kreis Heinsberg seien beim Rückführen von genutzten Flächen in einen natur­nahen Zustand alte Industriestandorte, Tagebaue, Kiesgruben sowie landwirtschaftliche Randzonen und Gewässer nachhaltig an die „Mutter Erde“ zurückgegeben worden.

In einer Auflage von 20.000 Exemplaren ist der neue Kalender erschienen und ab sofort für alle Kunden, aber auch alle anderen interessierten Bürger in den Filialen der Kreissparkasse erhältlich. Der Dank von Thomas Pennartz galt Franz Schotten jun., der die Landschaften im Bild festgehalten hat. Er zeichnet bereits seit vielen Jahren für die Fotos im Sparkassenkalender verantwortlich.

„Natur pur“

Als „Natur pur“ bezeichnete Pennartz beispielsweise eine Aufnahme vom alten Saeffelbach in Selfkant-Höngen, der in den 90er-Jahren renaturiert worden sei. „Ein Urwald im Kleinen“, so der Sparkassenchef. Schotten hatte sich dort quasi „durchs Dickicht geschlagen“, wie er berichtete. Insgesamt nahm er rund 30 Orte in den verschiedenen Städten und Gemeinden in Augenschein und in den Fokus seiner Kamera.

Schließlich lieferte er 100 Aufnahmen zur Auswahl. Nur 13 konnten den Weg in den Kalender finden; wobei den Verantwortlichen im Haus der Sparkasse wieder wichtig war, dass alle zehn kreisangehörigen Kommunen im Kalender vertreten sind.

Thomas Pennartz sagte, dass er beim Betrachten der Bilder nicht den Eindruck gehabt habe, dass bei diesen Flächen der Mensch wieder „seine Finger im Spiel“ gehabt habe. Vielmehr ­würden sie den Eindruck von Ursprünglichkeit erwecken.

Raum für Notizen

Auf den einzelnen Monatsblättern werden die Ansichten im großen Format präsentiert; flankiert vom Kalendarium und zusätzlich mit ausreichend Raum für Notizen. Letzteres ist eine im Kalender 2013 eingeführte Neuerung, die eine sehr positive Resonanz gefunden habe, wie Josef Füßer, Marketingdirektor der Kreissparkasse, berichtete.

Wer will, kann sich über die einzelnen renaturierten Landschaften aber auch noch etwas detaillierter informieren. Erläuterungen hat die Kreissparkasse – im Zusammenwirken mit den Städten und Gemeinden – auf ihrer Internetseite aufbereitet.

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