Neuer Chefarzt sieht Klinik auf gutem Weg

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Wegberg. Neuanfang in der St.-Antonius-Klinik in Wegberg: Mit Dr. Detlef Saric hat dort am 1. November der neue Chefarzt der Inneren Medizin seine Tätigkeit aufgenommen.

Der 49-Jährige mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Diabetologie freut sich auf die Aufgabe. „Wir wollen hier eine solide medizinische Versorgung anbieten und den Menschen vermitteln, dass die St.-Antonius-Klinik notwendig für die Region ist”, sagt der Mediziner. Dazu nehmen sich Saric und sein Team viel Zeit für die Patienten.

„Intensive Gespräche mit den Patienten, aber auch mit den Hausärzten, sind neben den medizinischen Leistungen zur Zeit ein wichtiger Teil unserer Arbeit”, so Saric. Vorrangiges Ziel sei es, die Strukturen von der Notaufnahme bis zur Station zu optimieren und so eine kompetente Versorgung zu gewährleisten. Dabei baut er auf die Kooperation mit dem Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen. „Es ist ein großes Glück, dass wir mit dem AKH einen starken Partner an unserer Seite haben”, sagt Saric.

Erste Erfolge kann der neue Chefarzt bereits verbuchen: „Das Eis schmilzt langsam. Es werden wieder mehr Patienten in die Notaufnahme eingeliefert. Auch Anfragen von Hausärzten, die Patienten zu ambulanten Untersuchungen zu uns schicken wollen, mehren sich”, zeigt sich Saric optimistisch. Der gebürtige Dürener ist überzeugt, seine Ideen in Wegberg umsetzen zu können. Dabei kann er auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Nach dem Studium an der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälisch-Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen absolvierte Saric seine weitere Ausbildung im Evangelischen Krankenhaus in Unna.

Danach war er Chefarzt an der Elisabeth-Klinik des DRK im rheinland-pfälzischen Birkenfeld.„Auch an dieser Klinik, die von der Größe vergleichbar mit der St.-Antonius-Klinik ist, haben wir Pionierarbeit geleistet und eine Magen-Darm-Abteilung aufgebaut”, berichtet Detlef Saric. In den vergangenen sechs Jahren arbeitete er als Chefarzt am Städtischen Krankenhaus Heinsberg, wo er am Aufbau eines fachübergreifenden Diabetes- und Darm-Zentrums beteiligt war.

Die St.-Antonius-Klinik sieht er als große Herausforderung: „Wir wollen als Team mit unserer medizinischen Arbeit überzeugen und das neue Konzept leben und umsetzen. Ein neuer Name auf der Chefarzt-Position allein reicht da nicht aus. Zunächst müssen wir verloren gegangenes Vertrauen zurück gewinnen, dann werden wir weitere Projekte in Angriff nehmen.” Auf seinem Spezialgebiet Diabetologie kann sich Saric beispielsweise Kooperationen mit den niedergelassenen Spezialisten vorstellen.

Bei seinen neuen Aufgaben vergleicht sich der Fußballfan des 1. FC Kölns gerne mit dem Fußballtrainer Hans Meyer. Wie dieser sich einen Ruf als Retter abstiegsbedrohter Fußballvereine geschaffen hat, möchte Saric die St.-Antonius-Klinik wieder zum Erfolg führen. Dafür hat er den Beruf zum Hobby gemacht. „Die Medizin und das Krankenhaus bestimmen auch mein Privatleben”, so der Chefarzt. Die knappe Freizeit nutzt er am liebsten zu gemeinsamen Spaziergängen und Kinobesuchen mit seiner Lebensgefährtin.
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